Joseph Alois Faller wurde am 8. Mai 1816 in Barr im Unterelsass geboren. Als fleißiger und guter Schüler konnte Alois  im Jesuitenkolleg Fribourg (Schweiz) studieren. 

Im Herbst 1840 begann er das Noviziat bei den Jesuiten, musste den Orden jedoch aus gesundheitlichen Gründen verlassen.

So setzte er das Theologiestudium im Priesterseminar in Straßburg fort. Nach Abschluss des Studiums wurde er am 17. Dezember 1842 zum Priester geweiht.

Seine erste Wirkungsstätte war der Willerhof, eine vom Jesuitenorden betriebene Waisenhausstiftung nahe Hilsenheim, zwischen Colmar und Straßburg. Dort blieb er bis zum Herbst 1843.

Dann trat er im November 1843 in das Trappistenkloster Oelenberg bei Mülhausen ein. Doch schon nach wenigen Monaten musste er aus gesundheitlichen Gründen in die Seelsorge als Weltpriester zurückkehren.

Nach verschiedenen Pfarrstellen im Elsass  kam er als Pfarrer nach St. Cosme – Bellemagny Hier wollte er eine Priestergemeinschaft vom Heiligsten Sakrament zu gründen. Er  sammelte junge Männer um sich, die er zu Priestern heranbilden und mit denen er  das Chorgebet und die ewige Anbetung halten wollte. Dieser Plan scheiterte jedoch aus finanziellen Gründen.

Nun begann Alois Faller mit einigen gleichgesinnten jungen Mädchen das Fundament für die Gründung der Kongregation der “Schwestern der ewigen Anbetung” zu legen. Am 19. März 1851, dem Fest des hl. Joseph, traten die ersten drei Kandidatinnen ein.  Aus diesem kleinen Anfang entstand dann letztlich unsere Kongregation.

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