Sr. Engelberta und Priorin

Neue Oberin für den Schwesternkonvent in Fürstenzell

Während einer feierlichen Vesper wurde Sr. M. Engelberta Krenn am 4. August 2017 von Provinzpriorin Sr. Helene Binder in ihr neues Amt als Oberin der Schwesterngemeinschaft in Fürstenzell eingeführt. Sr. Engelberta war viele Jahrzehnte lang sehr geschätzte Religionslehrerin und charismatische Erzieherin an der Heimvolksschule St. Maria, sozusagen eine „Institution“ in Fürstenzell.

Sie ist nun als Oberin Nachfolgerin von Sr. Magdalena Stöhr, die zum 31. Juli 2017 ihre Leitungsfunktion als Oberin der kleinen Gemeinschaft von 9 Schwestern wie auch als Internatsleiterin und Trägervertreterin an der Heimvolksschule auf eigenen Wunsch aufgegeben hat. „Mit großer Wertschätzung für ihren anstrengenden und beharrlichen Einsatz in der Organisation der HVS“ dankte ihr der Schulleiter Franz Kellner. Sr. Magdalena kehrt in das Provinzmutterhaus Neustift zurück, um sich dort neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.

Bei der feierlichen Amtseinführung von Sr. Engelberta Krenn sprach Provinzpriorin Sr. Helene Binder, ausgehend von einer Lesung aus dem Römerbrief, über die Herausforderung, die es darstellt, ein wirklich gelingendes Gemeinschaftsleben aufzubauen. Es ist eine geistliche Aufgabe, eine Sache der Spiritualität, sich für das Entstehen einer guten Gemeinschaft herzugeben.
Aber wenn Christus die Mitte ist, wenn er in jeder Schwester lebt und wenn sein Geist die Schwestern miteinander verbindet, wird die kleine Gemeinschaft auf einem guten Weg weitergehen.

Gestärkt durch viele fürbittende Gebete und guten Zuspruch tritt die neue Oberin Sr. Engelberta nun mutig ihren Dienst an, im Vertrauen auf den Segen Gottes und den Heiligen Geist als ständigen Begleiter und Vermittler im Alltag.

Bei einem kleinen Sektempfang im Anschluss feierten die Schwestern dann in munterer Runde den Neuanfang mit fröhlichen Gesprächen und Liedern.

Das schöne Sommerwetter bescherte den verschiedenen Gesangsvereinen von Neustift, sowie der Singgemeinschaft Schwabsoien ein wunderschönes Konzert in unserem spirituellen Garten. Auch für das leiblich Wohl war bestens gesorgt!
Am Sonntag, dem 23. Juli, gestaltete der Männerchor aus Schwabsoien in der vollbesetzten Klosterkirche den Gottesdienst.

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Sonntag, 23. Juli 2017

Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Klosterkirche mit den Neustifter Chören und dem Patenchor "Singgemeinschaft Schwabsoien".
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Gottes Wort weckt Leidenschaft

Gott umwirbt uns mit seinem Wort. Sein Wort erreicht uns nicht als langweilende Rede, sondern als ein Wort, das uns persönlich angeht und unsere Herzen treffen will. Gott will unser Interesse und unsere Leidenschaft wecken.

Wenn einer Sehnsucht hat und Eifer, dann wird ihm alles gegeben, was von Gott kommt; wenn aber jemand überhaupt keinen Eifer noch Verlangen hat und nicht tut, was in seinen Kräften steht, dann werden ihm die Gaben Gottes nicht zuteil, und es wird ihm auch noch genommen, was er hat - nicht, weil Gott es ihm nähme, sondern weil er sich selbst dessen unwürdig macht. So verhalten ja auch wir uns: Wenn wir bemerken, dass jemand nur gelangweilt zuhört, und wir ihn nicht dazu überzeugen können, auf unsere Mahnung zu achten, dann schweigen wir; denn wenn wir noch weiter insistieren sollten, dann wird ihn der Überdruss befallen. Auf einen eifrigen Hörer aber wirken wir anziehend und können ihm vieles mitteilen. (Johannes Chrysostomus)
Papst Gregor der Große schreibt an einen Freund:

Wenn du eine Botschaft vom Kaiser auf Erden erhalten hast, hast du keine Rast und Ruhe und gönnst dir keinen Schlaf, solange du nicht weißt, was er dir geschrieben hat. Nun aber hat der Herrscher des Himmels, der Herr über Menschen und Engel, dir Briefe zukommen lassen, die dein Leben betreffen, und doch versäumst du es, diese Briefe mit Leidenschaft zu lesen. Mach dich daran, dich eingehend mit ihnen zu beschäftigen, und meditiere jeden Tag die Worte Gottes.

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Am Christi Himmelfahrtstag, 25. Mai 2017, konnte unsere Gemeinschaft ein wunderschönes Fest feiern. Vier Schwestern legten vor 65 Jahren, drei Schwestern vor 60 Jahren und zwei Schwestern vor 50 Jahren die Profess ab. Dieses Gelöbnis ist ein Versprechen Gott, der Kirche und der Gemeinschaft gegenüber, dass diese Schwestern sich ganz in den Dienst Gottes stellen wollen. Für dieses Lebenszeugnis danken wir unseren Mitschwestern aus ganzem Herzen.

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Unsere Jubilarinnen von links stehend:
Sr. Marcella Becker, Sr. Priscilla Kroiß, Sr. Klara Engl, Sr. Notburga Schadl, Sr. Valeria Achatz, M. Priorin Helene Binder
sitzend von links: Sr. Amata Kellermann, Sr. Verekunda Eder

65 Jahren abgelegt haben:
     Sr. M. Ancilla Wühr
     Sr. M. Marcella Becker
     Sr. M.´Elfriede Graf
     Sr. M. Priscilla Kroiß
vor 60 Jahren:
     Sr. M. Verekunda Eder
     Sr. M. Valeria Achatz
     Sr. M. Notburga Schadl
vor 50 Jahren:
     Sr. M. Klara Engl
     Sr. M. Amata Kellermann
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Nach einem langen Leidensweg rief Gott unsere liebe




Schwester M. Ingrid (Maria) Schrottenbaum OSB



in der Nacht zum 1. Mai heim in den ewigen Frieden.



Sr. Ingrid wurde am 30. August 1938 als erstes von vier Kindern in der Familie eines Sägearbeiters in Werenain bei Freyung (Diözese Passau) geboren. Nach dem Besuch der Volks- und Berufsschule war sie ab September 1953 in einem Passauer Haushalt und ab 1. November 1954 im Knabenseminar
St. Valentin in Passau beschäftigt. Dort lernte sie unsere Schwestern kennen und es erwachte in ihr der Wunsch, ihr künftiges Leben in den Dienst Gottes und der Menschen zu stellen.




Am 1. August 1956 begann Sr. Ingrid das Postulat in unserer Gemeinschaft und am 3. Mai 1957 erhielt sie das Ordenskleid. Nach dem Noviziatsjahr legte sie am 3. Mai 1958 die zeitliche Profess ab und am 3. Mai 1961 schenkte sie in der Ewigen Profess ihr Leben endgültig Gott dem Herrn.



In den ersten Jahren war Sr. Ingrid im Priorat Neustift in der Küche und im Haus tätig. Am 15. Mai 1962 wurde sie an das Priesterseminar St. Stephan in Passau versetzt, indem damals 90 Alumnen, die gesamte Hausleitung, 10 Schwestern und Gäste zu versorgen waren. Hier konnte Sie ihre hauswirtschaftlichen Fähigkeiten in der Küche entfalten. Mit großer Energie und mit Freude erfüllte sie ihre Aufgaben. Ganz selbstverständlich sorgte sie für das leibliche Wohl aller im Haus und der vielen Gäste, die sich bei verschiedenen großen und kleinen Festlichkeiten im Priesterseminar einfanden. Die Arbeit in der Küche war sehr anstrengend, herausfordernd und verlangte ein großes Organisationstalent, das Sr. Ingrid besaß. Diesen vollen Einsatz leistete sie Tag um Tag trotz angeschlagener Gesundheit. Kraft schöpfte sie für diesen aufreibenden Dienst aus dem Gebet und der Eucharistiefeier gemäß ihrem Leitvers aus dem 2. Hochgebet der Messe: "Ich danke dir, dass du mich berufen hast vor dir zu stehen und dir zu dienen."



Sr. Ingrid war eine einsatzfreudige, willensstarke und pflichtbewusste Schwester. Deshalb vertrauten ihr die Oberen am 3. Oktober 1992 das Amt der Oberin im Seminar St. Stephan an, das sie bis zur Aufhebung des Seminars im Sommer 2008 inne hatte. Der Abschied vom Seminar fiel ihr nicht leicht. Zunächst kam sie zu unseren Schwestern nach Fürstenzell. Aus gesundheitlichen Gründen wechselte sie am 10. März 2009 in unser Altenheim Waldesruh in Passau-Neustift. Diese letzten Jahre waren geprägt von der Krankheit Parkinson unter der sie sehr zu leiden hatte.



Wir bitten um das Gebet für die liebe Verstorbene.



Neustift, 1. Mai 2017

                                                                                      Priorin und Konvent

                                                                                                   der

                                                                            Benediktinerinnen der Anbetung



Das Requiem findet am Donnerstag, 4. Mai 2017 um 14:30 Uhr in der Klosterkirche Neustift statt,

anschließend ist die Beerdigung.

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Madagaskar-Woche im Kloster

Vom 9. – 14. Mai findet in unserem Kloster eine „Madagaskar-Woche“ statt. Unsere Kongregation ist gerade dabei, eine Neugründung in Madagaskar vorzubereiten. Damit unsere europäischen Konvente Land und Leute Madagaskars näher kennen lernen können, kommen drei gebürtige madagassische Schwestern aus unserer Französischen Provinz zuerst eine Woche nach Wien und dann nach Neustift. Sie präsentieren uns die geographischen, historischen und sozialen Verhältnisse Madagaskars, die Kultur und die Situation der Katholischen Kirche und vieles andere mehr. Wir werden madagassisch singen und tanzen, madagassisch kochen und essen, eine Laudes, Vesper und Komplet und auch eine Messe madagassisch feiern.

Am Samstag, den 13. Mai kommt der Chor der madagassischen Gemeinde in München „Fiangonana Malagasy Munich“ mit etwa 20 Personen. Zu dem Konzert mit madagassischer Musik und Tanz und madagassischen Pausen-Häppchen um 18:30 Uhr sind alle Freunde und Interessierte herzlich eingeladen. Umrahmend gibt es eine Ausstellung mit madagassischen Kunst- und Handwerks-Erzeugnissen. Veranstaltungsort ist der Pausenhof oder die Pausenhalle der Columba-Neef-Realschule (je nach Wetter).
Auferstehungsbild

Den Höhepunkt des Kirchenjahres können Sie gerne mit uns Benediktinerinnen in der neu erstrahlten Klosterkirche feiern. Die drei österlichen Tage laden
in der Liturgie ein, uns dem Geheimnis von Jesu-Christi Tod und Auferstehung als Herzstück unseres Glaubens, im großen Schweigen und im Loben zu nähern.

Den liturgischen Handlungen wird Altabt Dr. Christian Schütz vorstehen.


Kar- und Ostertage im Kloster Neustift


 
Gründonnerstag

17.00 Uhr      Abendmahl-Gottesdienst

 
Karfreitag

15.00 Uhr      Karfreitagsliturgie

18.30 Uhr      Komplet mit Vigil ( mit Lesung )

 
Karsamstag

17.15 Uhr      Vesper

                        Stille Wache beim Grab


Ostersonntag

5.00 Uhr      Osternachtsliturgie – Auferstehungsfeier

9.00 Uhr      Festgottesdienst

17.00 Uhr      Vesper

 
Ostermontag

8.00 Uhr      Gottesdienst
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In der Nacht zum 24. März durfte unsere liebe

Schwester M. Maximiliana (Magdalena) Pangratz OSB


heimgehen zum himmlischen Vater.



Als drittes von fünf Kindern wurde Sr. Maximiliana am 9. November 1928 in Steiningloh nahe Amberg in der Oberpfalz, Diözese Regensburg in eine Landwirtsfamilie hineingeboren. Sie besuchte bis zum 14. Lebensjahr die Volksschule in Ursulapoppenricht und anschließend die dortige Berufsschule, die sie Ostern 1945 beendete. Dann arbeitete sie bis zum Herbst 1946 im heimischen Betrieb mit und besuchte schließlich von Oktober 1946 bis zum Frühjahr 1947 die Haushaltungsschule in Neustift.

Bereits während ihres Schulbesuchs in Neustift reifte in ihr der Wunsch nach einer engeren Nachfolge Christi in unserer Ordensgemeinschaft. Ihre tiefe Frömmigkeit wurde ihr wohl schon in die Wiege gelegt, denn zu ihrer Verwandtschaft zählten mehrere Priester und Ordenschristen. Dennoch kehrte sie nach dem Abschluss des Winterkurses in Neustift erst einmal zu ihrer Familie zurück, um dann schließlich doch am 12. Mai 1948 in den Orden der Benediktinerinnen der Anbetung in Neustift einzutreten. Das Ordenskleid und den Ordensnamen erhielt sie am 24. November 1948, die erste Profess erfolgte am 28. November 1949 und am 28. November 1955 legte sie ihr Leben in der Ewigen Profess ganz in Gottes Hände. Sr. Maximiliana war zeitlebens ein arbeitsamer Mensch und so setzte sie sich mit ihrer ganzen Kraft und Persönlichkeit in verschiedenen Filialen unserer Ordensgemeinschaft in Haus, Garten und vor allem in der Küche ein.

Vom 5. April 1950 bis zum 15. Mai 1962 arbeitete sie im Seminar St. Valentin in Passau und trat dann am 15. Mai ihren Dienst im Exerzitienhaus der Abtei Schweiklberg an. Dort blieb sie, bis sie am 26. Juli 1993 in die Heimvolksschule St. Maria nach Fürstenzell versetzt wurde. Auch dort leistete sie, trotz fortgeschrittenem Alter noch bis vor etwa einem Jahr ihren Dienst in der Küche. Ihre schwächer werdende Gesundheit machte einen längeren Klinikaufenthalt notwendig und von dort aus kam sie dann in das Mutterhaus Neustift, wo sie ihre letzten Lebenswochen verbrachte.

Mit Sr. Maximiliana verlieren wir eine eifrige Beterin und einen liebenswerten und humorvollen Menschen. Sie war sehr vielseitig interessiert und belesen und konnte im Laufe Ihres Ordenslebens auch mehrere größere Pilgerfahrten machen. So durfte sie auch das Heilige Land besuchen, wovon sie besonders tief beeindruckt war. Als sehr geselliger Mensch bereicherte sie gerne das Gemeinschaftsleben mit ihren Erinnerungen und Erzählungen.

Die Zeit in Schweiklberg hat Sr. Maximiliana sehr geprägt und sie war bis an ihr Lebensende innerlich sehr verbunden mit der Abtei und den Mönchen.

Sr. Maximiliana zeigte immer eine tiefe Frömmigkeit und eine große und spürbare Liebe zur Hl. Eucharistie. Das Gebet und die Anbetung waren ihr ein Herzensanliegen und sie schöpfte große Kraft daraus. Wir sind dankbar, dass sie in unserer Mitte war und empfehlen sie nun der Liebe und der Gnade Gottes.

Wir bitten um das Gebet für die liebe Verstorbene.

Neustift, 24. März 2017

Priorin und Konvent der

Benediktinerinnen der Anbetung

Das Requiem findet am Montag, 3. April 2017 um 14:30 Uhr in der PFARRKIRCHE Neustift statt, anschließend ist die Beerdigung.
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Ein buntes Rahmenprogramm rundet die Feier zum Namenstag der Hl. Scholastika ab.


Anlässlich des Namenstages der Heiligen Scholastika, der Patronin unseres Kloster Neustift, wurden alle Schwestern von der Schulfamilie zu einer feierlichen Stunde in die Turnhalle eingeladen.

Die Schwestern freuten sich über das bunte, unterhaltsame und familiär geprägte Fest. Anhand eines gespielten Interviews setzten sich die älteren Schülerinnen mit dem Leben und Wirken der Schwestern in Neustift und deren Entstehungsgeschichte auseinander. Zudem zeigte die 9. Klasse ihre Projektaufgabe. 
Sie stellten unser Kloster vor, indem in Miniform bis ins Detail ausgestattete Klosterräume zu sehen waren. Weitere Highlights waren selbstkreierte Tänze, Sketche und Musikbeiträge. Mit einer Boomwhackersamba der 6. Klasse klang der Vormittag schwungvoll aus.
Ehrung Sr. Vestina zur Baptist Kitzlinger Plakette in Gold

Laudatio
Beate Heinen Stern der Weihnacht1


Geh in uns auf, du leuchtender Stern der Weihnacht,
damit das Dunkel in uns von deinem Licht überwunden und verwandelt wird.

Zieh uns an, du heller Stern der Weihnacht,
damit wir herausfinden aus den Gedanken, mit denen wir nur um uns selbst kreisen.

Geh uns voran, du schöner Stern der Weihnacht,
damit wir den nächsten Schritt mutig wagen auf dem langen Weg zur tieferen Versöhnung.

Spiel uns ein Lied, du lieblicher Stern der Weihnacht,
damit wir den Ton finden für die Melodie des Friedens unter uns Menschen auf dieser Erde.

Führ uns zum Kind, du klarer Stern der Weihnacht,
damit wir uns berühren lassen von seinem Geheimnis und darin all das finden, was uns heilt und tröstet.

                              Paul Weismantel

 

Mit den Gedanken dieses Gebetes wünschen wir all unseren Freunden und Bekannten ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes gesegnetes neues Jahr 2017!



Liebe Freunde und Besucher,


Die Weihnachtszeit lädt uns ein, beim Herrn und an der Krippe zu verweilen. Herzlich sind Sie eingeladen mit uns Schwestern die Gebets- und Gottesdienste mitzufeiern.
 

Gottesdienste an Weihnachten in der Klosterkirche

24.12. 2016 Heilig Abend           
  • 15:30 Uhr Abendgebet (Vesper)
  • 21:00 Uhr Matutin und  Christmette

 

25.12.2016 Hochfest der Geburt des Herrn - Weihnachten
  •   9:00 Uhr Festgottesdienst
  • 17:00 Uhr Abendgebet (Vesper)          

 

26.12.2016 Fest des Hl. Stephanus - 2. Weihnachtstag    
  •   8:00 Uhr Eucharistiefeier
  • 17:15 Uhr Abendgebet (Vesper)       


Unsere wunderbare Weihnachtskrippe, die bekannte Tripi-Krippe, ist in diesem Jahr für Besucher vom 22.12.2016 bis einschließlich dem 08.01.2017 jeweils von 15:00-17:00 Uhr geöffnet. Gruppen- oder Einzelführungen durch Vater Abt Christian Schütz OSB können Sie an unserer Klosterpforte erfragen. Tel. Klosterpforte: 08542-9600 0.

Ortenburg - nach einem langen, erfüllten Ordensleben ging unsere liebe Schwester M. Celine Lechner unerwartet am Morgen des Christkönigssonntags, 20. November 2016, heim zu Gott unserem barmherzigen Vater.

Als erstes von drei Kindern erblickte Schwester Celine am 29. April 1926 in Fernhag bei Scheyern, Diözese München-Freising, das Licht der Welt.

Sie trat am 15. Oktober 1947 in unsere Gemeinschaft ein und erhielt am 31. Mai 1948 das Ordenskleid. Am 2. Juni 1949 durfte sie die zeitliche Profess ablegen und am 2. Juni 1955 schenkte sie ihr weiteres Leben in der Ewigen Profess Gott dem Herrn.

Schwester Celine konnte in ihrem Ordensleben in verschiedenen Arbeitsbereichen segensreich wirken:

      bis 1950        Mutterhaus Neustift, Vereinsbüro
     1950 - 1952   Ausbildung zur Kinderkrankenschwester in München-Schwabing
     ab 1952          Kinderheilsstätte Neustift/Passau
     1971 - 1978   Städt. Krankenhaus Augsburg ( Kinderstation )
     ab 1979          Mutterhaus Neustift

Schwester Celine wünschte, dass kein ausführlicher Nachruf verfasst wird. Diesen Wunsch wollen wir ihr am Ende des Lebens erfüllen.

Wir danken Gott für ihr Lebenszeugnis als Ordensschwester und für ihr segensreiches Wirken in unserer Gemeinschaft und für die kranken Kinder.

Möge der Herr auch unsere Schwester Celine mit dem Wort empfangen haben, das er im Evangelium des heutigen Festtages dem rechten Schächer geantwortet hat: "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!"

Wir bitten um das Gebet für die liebe Verstorbene.

Das Requiem fand am Mittwoch, 23. November 2016 in der Klosterkirche statt; anschließend erfolgte die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof.
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Priorin der bayerischen Provinz und Generalpriorin der Kongregation von 1991 bis 2009

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 Ortenburg – Die Benediktinerinnen der Anbetung trauern um Mutter M. Siglinde Starnecker. Die Altpriorin der Benediktinerinnen der Anbetung in Neustift ist am Festtag Allerheiligen, am 1. November 2016, zu Gott heimgegangen.

Nach einem schmerzvollen Leidensweg gab sie im Alter von 82 Jahren ihr treues Ordensleben in Gottes barmherzige Hände zurück.
Mutter Siglinde kam am 23. Jan. 1935 zusammen mit Ihrem Zwillingsbruder Konrad in einer Landwirtsfamilie in Fürstberg bei Kastl (Obb.), Diözese Passau, zur Welt. Anschließend an die Volksschule besuchte sie unsere einjährige hauswirtschaftliche Berufsfachschule und unsere Mittelschule. Hier lernte sie unsere Gemeinschaft kennen und sie entschloss sich, wie ihre Schwester, Sr. Aurelia, die seit 1948 in unserem Kloster lebt, zum Eintritt in unsere Kongregation. Von ihren zwölf Geschwistern erwählte sich Gott auch noch zwei für den Priesterberuf.

Mutter Siglinde begann am 1. Sept. 1952 das Postulat und erhielt am 1. Mai 1953 das Ordenskleid. Sie durfte am 1. Mai 1954 die zeitliche und am 2. Mai 1959 die Ewige Profess ablegen. Aufgrund ihrer musikalischen Begabung erhielt sie von 1954 bis 1957 eine Ausbildung an der Kirchenmusikschule in Regensburg. Ab 1958 erteilte sie Musik- und Religionsunterricht an unserer Mädchenrealschule. Zusätzlich wurde ihr im April 1971 das Amt der Novizenmeisterin anvertraut. Das Provinzkapitel wählte sie am 11. Mai 1991 zur Priorin unserer bayerischen Provinz und das Generalkapitel am 28. Aug. 1991 zur Generalpriorin der Kongregation. Beide Ämter leitete sie nach zweimaliger Wiederwahl bis 21. März 2009.

Ein Herzensanliegen war ihr die Verherrlichung Gottes durch die würdige Feier der Gottesdienste, des Chorgebetes und der eucharistischen Anbetung. Selbstlos setzte sie sich ein für die Leitung der Kongregation, die oft mit mühevoller Arbeit und anstrengenden Reisen verbunden war. Wiederholt war sie schweren Herzens zur Aufgabe einer Niederlassung gezwungen, weil der fehlende
Ordensnachwuchs dies erforderte. Trotzdem verlor sie nie das Vertrauen auf Gottes Führung und Hilfe.

Weitblickend und zielstrebig nahm sie während ihrer Amtszeit mehrere größere Renovierungs- und Bauvorhaben in Angriff, wie: Aufstockung für Noviziatsräume, Umbau der leer stehenden Internatsräume der Schule in eine „Geistliche Zelle“, Neueröffnung und Neubau des Kindergartens, Umbau des Kapitelsaales in eine Chorkapelle, Renovierung und Neugestaltung der Klosterkirche und Anbau an das Schulgebäude mit Unterrichtsräumen und Pausenhalle. Auch in unserer Heimvolksschule in Fürstenzell und im Altenheim St. Benedikt in Passau-Neustift fanden größere Baumaßnahmen statt.

Im Juni 2007 musste sich Mutter Siglinde einer ersten schweren Krebsoperation unterziehen. Das war der Anfang ihres Leidensweges, den sie tapfer und klaglos aus Gottes Hand annahm. Weitere operative Eingriffe folgten in den nächsten Jahren, die ihr Linderung, aber keine Heilung brachten. Trotz ihrer sehr geschwächten Gesundheit nahm sie bis in die letzten Tage vom frühen Morgen bis zum Abend am Chorgebet und am klösterlichen Alltag teil. Bis zuletzt war sie täglich an der Schulpforte. Diesen Dienst versah sie sehr gerne, weil ihr der Kontakt mit den Schülerinnen und Lehrkräften viel Freude bereitete und sie nebenbei basteln konnte.
Am 28. Okt. erlitt sie nach der hl. Messe plötzlich eine massive Gehirnblutung; ärztliche Hilfe war nicht mehr möglich.

Wir verlieren in Mutter Siglinde das Vorbild eines treuen, selbstlosen Ordenslebens. In Freud und Leid erkannte und bejahte sie den Willen Gottes und seine liebende Führung. Ihr stilles, bescheidenes und liebevolles Wesen werden wir sehr vermissen. Möge Gott ihr die ewige Freude schenken!

Die Priorin und Schwestern der Benediktinerinnen von Neustift bitten alle, die sich unserem Kloster verbunden wissen, um das Gebet für unsere liebe verstorbene Mutter Siglinde.

Unter großer Anteilnahme fand das Requiem am Samstag, 5. November, um 14.00 Uhr in der Klosterkirche statt; anschließend erfolgte die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof.

Ein Lieblingsgebet von Mutter Siglinde war:
O mein Gott, Dreifaltigkeit, die ich anbete: Hilf mir, mich ganz zu vergessen, um mich in Dir niederzulassen, regungslos und friedvoll, so als weilte meine Seele bereits in der Ewigkeit. Nichts soll meinen Frieden stören können, nichts soll mich aus Dir herausfallen lassen, o mein Unwandelbarer; vielmehr soll mich jede Minute weiter in die Tiefe Deines Geheimnisses hineinführen. Schenk Frieden meiner Seele, mach sie zu Deinem Himmel, zu Deiner geliebten Wohnung und dem Ort Deiner Ruhe. Gib, dass ich Dich dort nie allein lasse, sondern ganz da bin, ganz wach in meinem Glauben, ganz anbetend, ganz ausgeliefert an Dein schöpferisches Handeln.
(Gebet der hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit)
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Es ist schön, den gemeinsamen Geist zu spüren, wenn der Kirchenchor der Pfarrei Oberviechtach-Pullenried, der Heimat unserer Sr. Lidwina, wieder einmal bei uns zu Gast ist.

Am Freitag, den 14. Oktober kam der Chor von Pullenried unter Leitung von Herrn Rudolf Teplitzky zu uns. Wie schon oft, bereicherten die Sängerinnen und Sänger am Samstag unsere Vesper in der Klosterkirche mit gekonnten Zwischengesängen. Mit dem abschließenden schlichten und doch so ergreifenden „Segne du Maria“, bereiteten sie uns viel Freude.

Vor der Heimfahrt versammelte sich nochmals der Schwesternkonvent rund um den bunt gemischten Chor und hörte ihnen aufmerksam zu. Mutter Priorin dankte ihnen für den Schwung, der auch unseren Geist himmelwärts zieht und der musische Chorleiter verriet den Schwestern, dass so ein Kloster die rechte Ambiente zum Proben neuer Lieder sei und die Stimmen und Stimmung dann besonders gut ist.


Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und wünschten Ihnen viel Freude beim Gesang und Spiel.


(Regula Benedicti, Prolog 30)

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Einkleidung bei den Benediktinerinnen der Anbetung


Am 15. Oktober, dem Gedenktag der hl. Teresa von Avila, hat Ulrike Strauch einen weiteren Schritt ins Ordensleben getan. Seit fast einem Jahr lebt sie als Postulantin in unserem Kloster nach der benediktinischen Lebensweise mit und ließ sich nun voll Freude ins Noviziat aufnehmen.

Während der Mittagshore empfing Ulrike nach der Befragung von Mutter Priorin den Ordenshabit mit dem weißen Schleier. Anschließend gab Mutter Priorin den neuen Schwesternnamen, im Kreise der gespannten Mitschwestern bekannt: Sr. M. Philippa, wird sie ab heute heißen. Ulrike hatte sich den humorvollen hl. Phillip Neri als Namenspatron gewünscht und feiert jetzt am 26. Mai ihren Namenstag.

Sr. Philippa wird als Novizin in den nächsten zwei Jahren unser Leben in der Gemeinschaft teilen und sich intensiv mit ihrer persönlichen Berufung und der Berufung zur klösterlichen Gemeinschaft, auseinandersetzen. Unterstützt wird sie dabei von der Novizenmeisterin; es gilt, gemeinsam zu hören und zu schauen, was sie bewegt und was Gott für sie will.

Wir wünschen Sr. Philippa für unsere gemeinsame Zeit viel Weite, Freude und Ausdauer.

Wer aber im klösterlichen Leben und im Glauben fortschreitet, dem wird das Herz weit, und er läuft in unsagbarem Glück der Liebe den Weg der Gebote Gottes. (Regula Benedicti, Prolog 45-49)


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„Auf den Spuren des hl. Martin“
war das Bistum Rottenburg-Stuttgart Anfang Oktober in Ungarn unterwegs. Auf der Rückfahrt ihrer Wallfahrt feierten die begeisterten Pilger unter Leitung von Weihbischof Dr. Johannes Kreidler in unserer Klosterkirche ihren Abschlussgottesdienst.
Die 140 Pilger mit ihren 8 Priestern beteten und sangen voll Freude in unserer hellen Kirche und hörten aufmerksam der Predigt von Dr. Scharfenecker zu. Er legte ihnen ihren Diözesanpatron, Martin von Tours
nochmals ans Herz und gab ihnen sein Vorbild mit in den Alltag.

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Vor 200 Jahren wurde der Gründer der Benediktinerinnen der Anbetung Aloyse Faller im Elsass geboren. Aus diesem Anlass machten sich im August viele Angestellte, Mitarbeiter und Freunde des Klosters mit Priorin Helene Binder auf den Weg nach Frankreich. Schon bei der Hinreise, noch bevor der Bus das Mutterhaus der Kongregation in Bellemagny (Nähe Belfort) erreichte, besichtigte die Gruppe das Geburtshaus des Gründers in Barr und gönnte sich einen kleinen Rundgang in dem idyllischen Weinort.

In Bellemagny bereiteten die Schwestern den Gästen aus Deutschland einen herzlichen Empfang.
Auf dem Programm stand die Besichtigung des Mutterklosters der Benediktinerinnen der Anbetung einschließlich des Heimatmuseums mit fachkundigem Vortrag von Hr. Heidinger über Glaube und Aberglaube und religiöser Volkskunst im Elsass. Bei der anschließenden Führung durch das Seniorenheim bekamen die Gäste einen Einblick in den kürzlich erweiterten Demenzbereich.
Tags darauf folgte der Besuch des Trappistenklosters Ölenberg und des Instituts St. Joseph in Lutterbach, wo über hundert behinderte Erwachsene betreut werden. Derzeit wird das Institut, indem noch Schwestern von Bellemagny im Aufsichtsrat sind, auf 49 Plätze erweitert.

Besonders beeindruckend war das Unterlindenmuseum in Colmar, wo die interessierte Gruppe eine großartige Erklärung des Isenheimer Altars von Matthias Grünewald erhielt und anschließend die Stadt erkundigte. Danach ging es hinauf zum berühmten hl. Odilienberg mit seiner Weitsicht ins Rheintal und zum Schwarzwald. Der Tag endete mit der Weinprobe in Itterswiller in dem Domaine Leon Faller - einem Ur-Ur- Verwandten des Gründers. Hr. Faller zeigte uns Bayern seine Keller und Produktionsräume und wir kosteten seine Faller-Weine und ließen uns den selbstgebackenen elsässischen Gugelhupf schmecken.

Eine Überraschung war dann das abendliche Grillfest mit den madagassischen Schwestern. Ihre frohe und unbekümmerte Art lies keine Langeweile aufkommen und verband bald alle Gäste miteinander.

Mit der Weiterfahrt nach Dijon und Préville im Burgund lernten die Interessierten eine Stadtfiliale des Klosters kennen und besuchten zudem die bekannte Wiege des Zisterzienserordens in Cîteaux und die Stadt Beaune mit ihrem einstigen Krankenhaus „Hotel Dieu“, das noch vollständig erhalten ist.
Nach einer eindrucksvollen Gourmet-Stadtführung in Dijon besichtigte die Gruppe unser benediktinisches Stadtkloster und wurde vom kleinen Konvent mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Im ländlichen Préville, wo die Schwestern in einem renovierten Château ein Gästehaus führen, verwöhnten sie uns dann abends mit ihren internationalen Kochkünsten.

Am Ende der Fahrt waren sich die Gäste einig, jetzt wissen wir wo unsere Schwestern immer so gerne hinfahren, wir fühlen uns mit ihnen verbunden.

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Im Jubiläumsjahr des Gründers Aloyse Faller, der „Benediktinerinnen der Anbetung“ machten wir uns voller Erwartung mit neun Frauen und zwei Männer unter der Leitung und Führung von Sr. Edith Kußmann gemeinsam im August auf, um zu ihrem Mutterkloster in Bellemagny, auf langen Strecken des Jakobsweges im Elsass zu pilgern.

Diese siebentägigen, echt benediktinisch geprägten Wanderexerzitien führten uns durch die land-schaftlich reizvolle Gegend zwischen Colmar und Mulhouse. Lichte-schattige Wälder, Hochebenen, weite Weinberge, malerische Kapellen und kleine Dörfer wechselten sich auf unserem Pilgerweg unter dem Thema „bewegte Sehnsucht“ romantisch ab.

Herberge und zugleich intensive Einblicke in das klösterliche Leben gaben uns zuerst die Schwestern vom Hl. Joseph im bewaldeten St. Marc. Dann erlebten wir die quirligen Schwestern von der göttlichen Vorsehung in Issenheim, die uns prompt halfen, als sich bei einer Pilgerin die Schuhe auflösten. Die „große Stille“ der Trappistenabtei Oelenberg mit ihren monastischen Gesängen war erneut ein tiefes Erlebnis der Einkehr und bewegten Sehnsucht nach der Quelle des Lebens in uns. Zuletzt überraschte uns das Mutterhaus der Benediktinerinnen in Bellemagny mit ihren jungen Schwestern aus Madagaskar, die für uns sangen und tanzten.
Doch wir kamen auch zu uns, blieben im Jetzt stehen und erleben, wie oft Gott das eigene Leben lenkt, führt und berührt. Bewegte Eucharistiefeiern, viele spirituelle Impulse und geistige Übungen, singen und beten, bewusstes Wandern im Schweigen, all dies ermöglichte uns Sr. Edith um zu einer glaubhaften Gottesbegegnung, zu einem tieferen Wahrnehmen von sich selbst und allem um sich herum zu gelangen. So durfte in uns Altes vergehen und Neues Leben entstehen, unsere Beziehung zum Herrn wachsen, die aus der Sehnsucht nach mehr lebt und wächst.
Als eine aufeinander hörende und gereifte Gruppe kehrten wir reich beschenkt aus dem Elsass zurück.

Bericht einer Pilgerin

03.08.16 Bild zum Bericht

Am Mittwochabend, den 03. August hat Bischof Stefan Oster den Absolventinnen der ersten Lobpreisleiterausbildung ihre Urkunden im Kloster Neustift verliehen.
Er ermutigte die neuen Leiter in den Pfarreien Neues zu Gründen - auch im Kleinen, "denn der Herr liebt die kleinen Anfänge", so Bischof Stefan.

Wir Schwestern freuen uns, dass die Vergabe der Urkunde bei uns im Kloster stattfand und wünschen allen Leitern, ein lobendes Herz und segensreiche Klänge, zum Lobpreis des Herrn.

Viel Freude und Ausdauer!

Bischof Oster zu Besuch im Kloster

Anfang August war „unser“ Bischof Stefan Oster bei uns zu Besuch im Kloster Neustift und hat mit uns Schwestern im Refektorium, das ist der Speisesaal der Schwestern, das Abendessen eingenommen.


Jede Schwester war einfach nur begeistert und hocherfreut. Hr. Bischof war wie ein echter Ordensbruder zu uns, fragte nach, erkundigte sich und gab uns auch stärkende Worte mit auf den Weg. Er sagte: „ Ich bin so dankbar für dieses Zeugnis der Ordensfrauen in unserem Bistum. Hier sind ein lebendiges, tiefes Gebet und das Apostolat (vor allem in den Schulen und in einem Pflegeheim) intensiv aufeinander verwiesen. Im Dasein vor Gott bezeugen die Schwestern in einem tiefen Sinn, dass "Gott alleine genügt" (Theresa v. Avila), und sie sorgen sich - genährt aus dieser Quelle - um den Dienst an den Menschen. Wie schön, dass diese Schwesterngemeinschaft auch in Zeiten wie heute, die für das Ordensleben nicht leicht sind, Nachwuchs hat. Ich bin überzeugt, dass ihre Treue im Gebet und die von den Schwestern darin bezeugte lebendige Gegenwart Christi die eigentliche Quelle für diese Fruchtbarkeit ist.“ Die Gemeinschaft wird von Generalpriorin Helene Binder mit viel Engagement geleitet und von Altabt Christian Schütz geistlich begleitet.

Resümee der Schwestern: „Für so einen Bischof beten wir gern und oft und viel, es war echt klasse“.

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..., bald sind sie ausgebildet, die neuen Lobpreisleiter

Vom Freitag, 02. – Samstag 3. Juli traf sich die Gruppe der Lobpreisleiter, die ihren ersten Kurs zur Ausbildung im August beenden. In einem Ihrer letzten Module tagten sie mit den Referenten Hr. Robert Guder und Sr. Conrada Aigner erneut im Kloster der Benediktinerinnen der Anbetung unter dem Thema: Lobpreisen- Anbetung –Gruppenleiten.

Hier einen Ausschnitt: Was ist wohl der Unterschied zwischen Gott lobreisen und ihn anbeten?

Lobpreisen meint:
Gott, den Herrn für alle seine Großtaten, die er seinem Volk und uns geschenkt hat, zu loben und zu preisen und darüber zu jubeln.

Anbetung meint:
Hingabe: sich neigen, vor Jesus, vor dem Lamm Gottes, indem ich ihm mein Leben schenke und das jeden Tag neu, in meinem ganz banalen Alltag. Warum? Weil er so gut mit mir meint.

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Zum diesjährigen Einkehrtag des Benediktusvereins am 02. Juli kam eine bunte Scharr von treuen Mitgliedern und Interessierten. Neben den Schwestern, voran mit Sr. Rita, die den Verein mit viel Engagement und durch enorme Briefkontakte führt war auch die treue 2te. Vorsitzende Frau Bledl mit ihren Förderinnen anwesend. In froher Runde konnten die Mitglieder durch eine Powerpoint Präsentation vom Jubiläumstag des Gründers der Benediktinerinnen etwas erfahren. Beim anschließenden Kaffeetrinken hörten sie über weitere Ereignisse des Klosterlebens. Es war förmlich zu spüren, dass diese Menschen wohlwollend unsere Klosterfamilie unterstützen. Wie gut tun uns diese Seelen.

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Fünf unserer Schwestern kamen am Freitag, 1. Juli, in der Mariahilf-Woche in den Passauer Dom.


Um 10.00 Uhr feierten sie ihr Ordensjubiläum mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB und vielen Priestern und Mitbetern das Pontifikalamt und gedachten ihrer eigenen Berufung.
Zu Beginn begrüßte Herr Bischof die Ordensjubilarinnen mit Namen, die vor 25, 40, 50, 60 oder 65 Jahren in eine geistliche Gemeinschaft eintraten, ihre ewige Profess ablegten und somit ihr Versprechen gegeben haben, ein Leben lang in einem Kloster zu dienen. Er dankte den Ordensjubilarinnen mit dem Wort: „Ich bin so dankbar für die Kostbarkeit unserer Lebensform in unserem Bistum. Ihr seid die lebendigen Mahnzeichen dafür, dass Gott alleine genügt, dass Gott alleine ein Leben in der Tiefe erfüllen kann.“


In seiner Predigt legte der Bischof, ausgehend von der Tageslesung aus, dass der Prophet Amos ein zorniger, ein unerbittlicher Kritiker seines Volkes ist,…

Die gesamte Predigt (PDF)


Nach dem feierlichen Gottesdienst waren die Jubilarinnen zum festlichen Mittagessen im Priesterseminar St. Stefan eingeladen. In froher Runde gab es viel zu erzählen. Der schöne Tag der Ordensjubilare endete um 13.30 Uhr mit einer Orgelmeditation mit geistlichem Input von Ordensreferent Domkapitular Josef Fischer.

Nigthfever am 24.06.16 im Passauer Dom

0. Bischof Dr. Stefan Oster

Ein bewegender Abend: Am 24. Juni ist die Maria-Hilf-Woche mit einem Glaubensfest „Nightfever“ im Stephansdom eröffnet worden. Die Gebetsnacht begann mit der Heiligen Messe, der Bischof Dr. Stefan Oster vorstand. Danach drehte sich alles um den Herrn, der in der Anbetungsstunde verehrt wurde. Das tiefe Glaubenszeugnis des Musikers Paddy Kelly, die wunderbare Musik von den Bands „Fresh“ und „Jugend 2000“, die Priester, die für Gespräche, Segnung und Beichte zur Verfügung standen, luden zur echten Begegnung mit dem Herrn Jesus Christus ein. Die Atmosphäre half vielen, still zu werden oder für sich beten zu lassen oder für andere zu beten. Der Abend endete mit der gesungenen Komplet. Anschließend gab es noch eine After-Nightfever-Party im Dominnenhof. Eine Mitschwester von uns durfte beim Fest dabei sein.

 

Heute Zeugin für Jesus Christus sein!
Ewige Profess von Sr. M. Anna im Kloster Neustift

Neustift (us)
Die Benediktinerinnen der Anbetung in Neustift bei Ortenburg konnten am 28. Mai voll Freude ein besonderes Fest feiern. Die Ewige Profess von Sr. Dr. Anna Schütz (46) aus Lübeck, die sich mit einem letzten feierlichen Gelübde lebenslang an die Gemeinschaft und an Jesus gebunden hat.

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Sr. Anna hat die Benediktinerinnen in Neustift bei der Mitfeier der Karwoche im Kloster kennen gelernt. Wie sie selbst sagt: „Der Tabernakel wurde geöffnet. Da habe ich mich verliebt!“ Sie entschloss sich, in diesen Konvent einzutreten. Nach dem sechsmonatigen Postulat und dem zweijährigen Noviziat, legte sie ihre zeitlichen Gelübde auf vier Jahre ab.
Momentan arbeitet sie als Lehrerin für Deutsch und Englisch an der Columba-Neef-Realschule für Mädchen, die von den Schwestern geleitet wird.
Nach sechs langen Jahren der Vorbereitung war es nun so weit. Sr. Anna durfte in der Ewigen Profess für immer „Ja“ sagen.

Verwandte, Freunde und Bekannte hatten den weiten Weg aus dem hohen Norden nicht gescheut, um bei diesem besondern Ereignis dabei zu sein.
In einer feierlichen Eucharistiefeier mit festlicher Musik in der Klosterkirche, die Papst Pius X. geweiht ist, wurde Sr. Anna für immer in die klösterliche Gemeinschaft in Neustift aufgenommen. Altabt Dr. Christian Schütz (Schweiklberg) sowie Pfr. Karl Schultz (Hamburg) standen dem Gottesdienst vor.

Nach der Predigt begann die Zeremonie der Ewigen Profess.
Nachdem dem Heilig-Geist-Hymnus legte sich Sr. Anna zum Zeichen ihrer Ganzhingabe an Gott auf den Boden, während die Allerheiligen-Litanei gesungen wurde.

Die Neuprofessin hatte schon vorher eine „Professurkunde“ mit eigener Hand geschrieben. Diese las sie nun laut vor, unterzeichnete das Schriftstück und legte es auf den Altar.

Anschließend sang die Professin dreimal mit fester Stimme das „Suscipe me, Domine“ mit ausgebreiteten Händen und kniete sich beim zweiten Teil immer wieder auf den Marmorboden der Klosterkirche.

Mit diesem Gesang, der übersetzt lautet: „Nimm mich auf, o Herr, nach deiner Verheißung, dann werde ich leben und du wirst meine Hoffnung nicht enttäuschen.“, bestätigte sie noch einmal ihre Bereitschaft zu einem Leben nach der Regel des Heiligen Benedikt und ihre nun lebenslange Bindung an die Gemeinschaft der Benediktinerinnen der Anbetung von Neustift.

Darauf folgten die Riten, die in der Predigt erklärt worden waren. Sr. Anna empfing von Altabt Dr. Christian Schütz als erstes Professzeichen einen Goldring, den er gesegnet hatte. Dieser Ring sagt aus, dass sie nun für immer an Gott gebunden ist.

Als zweite Gabe an die Professin überreichte ihr Altabt Dr. Christian Schütz einen grünen Kranz mit weißen Myrtenblüten. Dieser Kranz symbolisiert Jungfräulichkeit und Ehelosigkeit.

Drittens erhielt sie eine brennende Kerze - es war ihre eigene Kommunionkerze. Das Licht dieser Kerze soll sie nun auch zu den Menschen tragen. Gleichzeitig ist die Kerze ein Symbol der Wachsamkeit. Diese Wachsamkeit leben die Schwestern besonders, indem sie an manchen Tagen die Nachtanbetung des Allerheiligsten pflegen.

Nach dem Gottesdienst konnten die Verwandten, Freunde, Bekannten und auch die Schwestern mit einem Glas Sekt auf ihre neue Mitschwester anstoßen.
Mit einem Festmahl sowie einer reichhaltigen Kaffeetafel war auch für das leibliche Wohl aller bestens gesorgt. Der festliche Tag endete mit der Vesper um 17.00 Uhr.

Für Sr. Anna wird dieser Tag bestimmt unvergesslich bleiben. Nicht allein wegen der vielen, liebevoll verpackten Geschenke, die sie erhalten hat, darunter auch eine Ikone, die ihre Heimatpfarrei Herz-Jesu in Lübeck extra für sie in der Ukraine hat anfertigen lassen. Sie ist die erste Ikone der Lübecker Märtyrer, die es gibt. Die drei Kapläne Eduard Müller, Hermann Lange und Johannes Prassek sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink waren in der NS- Zeit ihrem Glauben treu geblieben und wurden dafür hingerichtet.

Das schönste Geschenk aber, das Sr. Anna an diesem Tag erhalten hat, kann man an ihren freudestrahlenden Augen sehen. Es ist ein Geschenk, das noch bleiben wird, wenn alle Blumen längst verwelkt sind. Denn dieses Geschenk ist unvergänglich. Sie gehört nun ganz Jesus.

Benediktinerinnen der Anbetung feiern den 200sten Geburtstag ihres Ordensgründers

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Der Jubiläumstag am 8. Mai 2016 in Barr, im Unterelsass, wurde zu einem echten Höhepunkt der Benediktinerinnen der Anbetung. Genau vor 200 Jahren wurde hier in der idyllischen Kleinstadt an der Weinstraße ihr Stifter Aloyse Faller geboren. 30 Schwestern aus der Wiener, Neustifter und Französischen Provinz hatten sich mit weiteren Gästen, Nachkommen der Faller Familie und einer Pilgergruppe aufgemacht, um zu Ehren des Gründers zu feiern.

Viele fleißige Helfer, voran die engagierten Hausbewohner hatten den kleinen Innenhof verschönert, als sich um 9 Uhr die Geladenen mit einem dt./fr. Lobgesang einstimmten. Generalpriorin Sr. Helene Binder und Priorin Mirjam Hofbrückl begrüßten den Bürgermeister Gilbert Scholly, alle Ehrengäste, Freunde und Nachbarn. Dann kam der feierliche Moment. In der „1 Rue des Boulangers“, wurde eine Gedenktafel an der Vorderfront des Gründer Hauses zu Ehren Fallers enthüllt. Zwei der vier Trachtler verschönerten diesen denkwürdigen Augenblick mit einem deutsch-französischem Gedicht zur Geschichte der Ordensgründung und ihren Anfängen.

Beim anschließenden Gottesdienst in der kath. Kirche St. Martin trugen Schwestern ein Bild ihres Stifters, mit Blumen und Kerzen zum Altar, zwei weitere folgten als Ministrantinnen. Diesem Wortgottesdienst mit Eucharistiefeier standen Pastor Christoph Zenses von der protestantischen Gemeinde, Generaloberer Frère Jean-Claude Anheim, Ordensreferent Père Marc Helfer und Vikar Klashörster vor. Es war beeindruckend, wie sich die Priester ihre Aufgaben aufteilten und ebenso bewegend, wie der protestantische Chor unter Leitung von Sophie Hansmann die Feier mit ihren frischen Gesängen verschönerte. Während der Gabenbereitung brachten die madagassischen Schwestern tanzend die Gaben von Brot und Wein zum Lobpreis des Herrn zum Altar. Für die Schwestern war es ergreifend, dass viele Gläubige mit ihnen über Rassen, Konfessionen und Nationen im Gebet vereint waren.

Bevor es anschließend in ein urelsässisches Restaurant zum gemütlichen „Flammkuchen“ Essen ging, besuchten die Schwestern mit weiteren Gottesdienstbesuchern die protestantische Kirche in Barr. Hier wurde Aloyse, in der zu seiner Zeit genutzten Simultankirche St. Martin, getauft. Und es passte gut, dass gerade an diesem Ort das neu kreierte Lied auf den Gründer mit Schwung gesungen und in einem gemeinsamen Gebet zu ihm um eine gute Zukunft der Benediktinerinnen der Anbetung gebetet wurde.

Und das alles nach 200 Jahren in der multikulturellen Kleinstadt Barr am Rande des Odilienberges im Jahr 2016. Deo Gratias, denn alle der aus sieben verschiedenen Ländern stammenden Schwestern kamen das erste Mal zu ihrem Gründer-Haus. Zur Zeit Fallers hatten seine Eltern hier eine große Gerberei, heute ist ein Lampengeschäft „Dorothee’M“ im Erdgeschoss zu finden. Das Gründergebäude hatte Sr. Edith aus Neustift vor 2 Jahren mittels einer alten Postkarte und wie es die Fügung wollte, beim „Gassi-Gehen“ eines Hausmitbesitzers mit seinem Hund, nach langem Suchen gefunden. Aus der ersten Begegnung mit dem Ehepaar Mirjam und Jean-Max Vitry-Lippert ist eine tiefe Freundschaft gewachsen. Herzlichen Dank den beiden für das rundherum gelungene Fest.

Die Benediktinerinnen freuen sich schon auf zukünftige Begegnungen und auf das, was sich im Faller-Haus tut.

22. Mai 2016, Sr. Edith Kußmann

Benediktinerinnen der Anbetung feiern den 200sten Geburtstag ihres Ordensgründers

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Ortenburg: Klostermauern werfen Fragen auf. Wer lebt dahinter und wie lebt man dort überhaupt?
Zum 200sten Geburtstag des Ordensgründers, Abbé Aloyse Faller, hatten die 41 Benediktinerinnen der Anbetung am Samstag zum “Tag des offenen Klosters“ nach Neustift eingeladen. Viele Gäste waren gekommen, darunter auch Altabt Christian Schütz (seit 2007 Spiritual des Klosters), die Orten-burger Markträte Richard Langmeyer und Ludwig Nothaft sowie zahlreiche Eltern und Ehemalige.

Ruhe ist der beherrschende erste Eindruck des Besuchers, wenn er die Klosterpforte passiert hat. Die Gemeinschaft hat sich aus dem hektischen Treiben des Alltags zurückgezogen, um zu sich selbst und zu Gott zu finden. Aus dieser Haltung, die mit Verzicht aber auch mit neu gewonnener Freiheit einhergeht, haben sie ein klares und geordnetes Lebenskonzept entwickelt, in dem die andauernde Anbetung, im Mittelpunkt steht. Daraus entwickeln sich Courage und Engagement. Das habe, so Priorin Helene Binder, auch der Ordensgründer Abbé Faller im Elsass vorgelebt.

Das segensreiche Engagement der Klosterschwestern in Neustift ist sichtbar, in der modernen Columba-Neef-Realschule für Mädchen, im Kindergarten und in ihrem Haus für geistliche Einkehr, der „Geistlichen Zelle“ mit seinen Angeboten. Mit ihrem Klostergarten, der auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich ist, haben sie für sich und für Besucher eine spirituelle Oase geschaffen.

Der Respekt vor diesem Lebenskonzept wurde auch in der Projektpräsentation von Schülerinnen der 9. Klasse sichtbar, die im Team zum Jahresthema “Mit Gott die Welt bewegen“ an der Entstehungs- geschichte des Ordens und des Klosters Neustift gearbeitet hatten und dies nun vor den Gästen mit passendem Bildmaterial und in schülergerechten Dialogen vorführten.
Selina Eder; Saskia Haider; Andrea Reegirt und Kathrin Weber hatten in ihre Präsentation Interviews mit den Klosterschwestern eingebaut und einige wurden vor Ort befragt.

Schwester Cecilia, die aus Egglham stammt, ist 32 Jahre alt und hat den Beruf der Industriekauffrau erlernt. Sie hat sich schon als Jugendliche in der Kirchenmusik engagiert. „Irgendwann merkte ich“, so Schwester Cecilia, „dass da ja nicht nur Musik, sondern auch Botschaft transportiert wird“ und dabei strahlen ihre Augen.

Schwester Julitta wird im August 95 Jahre alt! Sie überrascht den Zuhörer durch ihr absolut präzises Gedächtnis. Ihre Bilanz klingt überzeugend: „Im Alter wird es immer deutlicher, dass jemand lenkt und uns führt, und das größte Glück ist der innere Friede.“

Jede Klosterschwester hat ihre Aufgabe und verrichtet Dienst an der Gemeinschaft. In einigen Bereichen sind inzwischen auch “weltliche“ Angestellte beschäftigt. Es sei ein Segen, dass sich diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so problemlos in den Klosterbetrieb eingefügt hätten. „Es ist egal, was wir arbeiten, wichtig ist allein, dass Gott durch uns verherrlicht werde“, sagt Schwester Edith bei der Klosterführung.

Priorin, Sr. Helene Binder betonte: „Schwestern lassen sich rufen und übernehmen Verantwortung“. Sie, die außer für Neustift auch noch für die Ordensgemeinschaften in Frankreich und Österreich verantwortlich ist, war sich völlig sicher, dass es die Benediktine-rinnen der Anbetung auch in Zukunft geben werde, nur die Aufgabenstellungen würden sich wohl den sich ändernden Notsituationen anpassen müssen.

-ke (Text verkürzt –K. Ed.) 20.04.16

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

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Am vergangenen Sonntag, dem Dreifaltigkeitssonntag durften sieben Benediktinerinnen der Anbetung viele Glückwünsche entgegennehmen. Die Jubilarinnen, die auf ihr 50, 60 und 65-jähriges Professjubiläum zurückschauten, feierten in der lichtdurchfluteten Klosterkirche mit Ihrem Konvent, Verwandten, „Ehemaligen“ und vielen Bekannten ihren Tag des Dankes und der Freude. Hat Gott doch in jeder einzelnen Schwester seine Spuren hinterlassen. Das Professversprechen, bei Ihrer ersten Profess vor vielen Jahren abgelegt, durften nun die Jubilarinnen in einem feierlichen Gottesdienst im Gesang des „Suscipe“- dem „Herr, nimm mich auf, wie du verheißen hast“, dem Herrn zurückschenken und zugleich erneuern.

Die Jubilarinnen wurden beim Gottesdienst beim Namen genannt und dankten für Ihre vergangenen Professjahre. Diese sind:

Sr. M. Emerentiana Lang; 65 Professjahre

Sr. M. Claudia Kellermann; 60 Professjahre

Sr. M. Engelberta Krenn; 60 Professjahre

Sr. M. Cyrilla Zimmer; 60 Professjahre

Sr. M. Silvia Angerer; 60 Professjahre

Sr. M. Angelika Leitl; 60 Professjahre

Sr. M. Dagmar Kreitmayr; 50 Professjahre

Den Festgottesdienst, den die harmonische „Hammerschmid Musi“ aus Neustift, von der Empore aus umrahmte, zelebrierte Spiritual Hr. Altabt Christian Schütz, sowie P. Eugen Lausmann SM, der vom Rollstuhl aus, im Altarraum mitfeierte. In seiner Ansprache verwies Vater Abt auf die Weisheit der Wüstenväter, mit der Frage: „was muss ich denn unbedingt, wissen, um Gott zu finden?“ Und die Antwort finden die Schwestern in ihrem eigenen Leben, im lebendigen Gott der ihr Leben durchkreuzen durfte und der sie mit seiner Gegenwart in den Höhen und Tiefen des Lebens reich beschenkt und herausgefordert hat.

Für die pflegebedürftige Jubilarin Sr. Emerentiana Lang, die im Altenheim ihren Festtag verbrachte, sowie für die Verstorbenen Jubilarinnen: Sr. Leokardia Regnat, Sr. Stilla Jäger und Sr. Hildegard Schönhofer, gedachten die Gottesdienstbesucher besonders im Fürbitten Gebet.

Wir wünschen allen Jubilarinnen, dass sie noch lange aus der Festtagsfreude zehren und im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes Trost und Kraft für ihren Alltag finden.

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Ich bin der Weg und die Wahrheit, und das Leben! Joh. 14,6

am Samstag, dem 28. Mai 2016

wird unsere Schwester Anna Schütz OSB

während der Eucharistiefeier um 9:00 Uhr ihre Ewige Profess ablegen.                                                                                  

Dieser große Tag ist mit dem Tag der Hochzeit vergleichbar. In Freiheit entscheidet sich Sr. Anna durch das ablegen ihrer klösterlichen Gelübde sich unwiderruflich an Christus zu binden. In der Gegenwart Gottes, unserer Gemeinschaft und aller Anwesenden legt sie ihre benediktinischen Versprechen ab und bindet sich somit fest an unsere Gemeinschaft der Benediktinerinnen der Anbetung.

Verwandte, Freunde und Bekannte sind dazu herzlich willkommen.

Wir laden Sie ein, mit uns die Gebetsnovene vom 19.05. bis 27.05.2016 für Sr. Anna zu beten.

 

Sr. Anna Ausschnitt aus Professbild mit Marzipantorte

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Am Sonntag, 22. Mai 2016 ist ein großer Festtag im Mutterhaus des Klosters Neustift. Gemeinsam feiern sieben Schwestern der Benediktinerinnen der Anbetung mit ihrem Konvent ihr Professjubiläum.

Zeit: 10:00 Uhr in der Klosterkirche

In großer Dankbarkeit und Freude darf eine Schwester ihrer 65 Professjahre gedenken, weitere 5 Schwestern feiern ihren „diamanten“ Festtag und eine ihre goldenes Jubiläum.

Gäste, Freunde und Familie aus den Heimat- oder Einsatzorten der Jubilarinnen sind herzlich willkommen.

65 Professjahre Sr. M. Emerentiana Lang
60 Professjahre Sr. M. Claudia Kellermann

Sr. M. Engelberta Krenn

Sr. M. Cyrilla Zimmer

Sr. M. Silvia Angerer

Sr. M. Angelika Leitl

50 Professjahre Sr. M. Dagmar Kreitmayr

 

                                

                                 

                                                              

                                 

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Exerzitienteilnehmer feiern erstmals gemeinsamen Abschlussgottesdienst mit Bischof Stefan Oster

(Passau/Neustift/Ortenburg pbp): Sechs Wochen sind vorbei. Sechs Wochen, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Exerzitien im Alltag“ sich jeden Tag 15 bis 30 Minuten Zeit genommen haben, um Gott im alltäglichen Leben zu suchen und zu finden. Unterstützt wurden die rund 300 Frauen und Männer aus dem Bistum Passau von Sr. Conrada Aigner, Referentin des Referates Exerzitien und Spiritualität als auch haupt- und ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern. „Exerzitien heißt Übungen. Übungen, die helfen, Gott im eigenen Leben zu entdecken. Sie sind ein fester Punkt, um Gott im Alltag zu entdecken, eine Hilfe, um mit Gott ins Gespräch zu kommen, einmal am Tag eine Wohltat für die Seele", erklärt Sr. Conrada Aigner. Das diesjährige Thema dazu lautete „Der kleine Weg im Alltag“ und damit haben die Verantwortlichen bewusst Menschen angesprochen, die kein großes Beratungsgespräch brauchen, sondern tägliche kleine Impulse und Zeiten des Innehaltens, die das Leben leichter machen, weil die Menschen Gott in ihrem Leben wieder intensiver spüren und sich dadurch begleitet wissen. „Die Exerzitien haben mich sehr bereichert. Die Gedanken von Madeleine Delbrêl haben mich sehr inspiriert und ich hoffe, dass das auch weiterhin anhält“, berichtet Anna, eine Teilnehmerin aus dem Pfarrverband Lalling.

Unterstützend bekamen die Teilnehmenden Impulse unter anderem aus Texten der katholischen Mystikerin Madeleine Delbrêl aus Frankreich und sie trafen sich wöchentlich mit den haupt- und ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern der Exerzitien im Alltag, um sich auszutauschen, gemeinsam zu üben und auf diese Weise „eine echte Beziehung zu Gott aufzubauen und zu pflegen. Das war das Ziel“, so Schwester Conrada Aigner.

Zum Abschluss der sechs Wochen feierte erstmals Bischof Dr. Stefan Oster SDB, zusammen mit Konzelebrant Altabt Dr. Christian Schütz OSB am Freitag, den 15. April in der Klosterkirche der Benediktinerinnen der Anbetung einen großen Abschlussgottesdienst mit den Teilnehmenden. „Wir brauchen immer wieder Orte, Räume, Ausdrucksformen, die uns helfen in den Glauben hineinzukommen, den Glauben zu vertiefen, den Glauben zu kommunizieren. Eine Umgebung, die uns hilft zu bleiben und zu wachsen“, so Bischof Stefan in seiner Predigt. In unserer Kultur sei das heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Immer häufiger müsse sich der Gläubige rechtfertigen, dass er glaubt und nicht umgekehrt. „Ich glaube, dass es heute in unserer Glaubensverkündigung ganz intensiv darum geht, dass wir einander helfen, in die Berührung mit Jesus zu finden. Nicht nur in Wörtern, aber in Erfahrungsräumen, im gemeinsamen Gebet, im gegenseitigen Zeugnis. Ich bin dankbar, dass ihr miteinander solche Wege geht und nach dem Herrn sucht und euch nach ihm ausstreckt. Erzählt euch immer wieder neu, wer für Euch der HERR ist. Er ist unser Leben.“

Mit einer anschließenden Agape endete eine intensive und bewusste Zeit, das eigene Verhältnis zu Gott in den Blick zu nehmen.

Spuren und Sehnsüchten folgen


Jubiläumsfest der Benediktinerinnen der Anbetung mit Wander-Exerzitien im Elsass

Neustift bei Ortenburg. Rucksack und Wanderschuhe kommen bald wieder zum Einsatz: Die Benediktinerinnen der Anbetung bieten wieder Wander-Exerzitien ins Elsass an. „Im Mittelpunkt steht nicht nur das Gehen, es ist auch ein innerliches Vorwärtskommen“, betont Sr. Edith Kußmann OSB, die die Wander-Exerzitien leitet.

Zu dieser Veranstaltung gibt es einen ganz besonderen Hintergrund: Die Benediktinerinnen feiern heuer den 200. Geburtstag ihres Gründers Pfarrer Alois Faller. Zum Programm des Jubiläumsjahres gehören auch diese Wander-Exerzitien vom 3. bis 9. Mai im Elsass, der Heimat des Ordensgründers. Bei Sr. Edith Kußmann OSB vom Kloster Neustift sind die Teilnehmer dabei in den besten Händen: Die 53-jährige Ordensfrau bietet seit Jahren Wander-Exerzitien an – zum Beispiel im Elsass und im Burgund. Den „Härtetest“ hat sie bestanden, als sie heuer im Februar im Elsass durch den nasskalten Schneeregen stapfte.

Sr. Edith gibt Auskunft: „Entlang der elsässischen Weinstraße und des Jakobsweges pilgern wir vom Wallfahrtsort Reinacker bis zum berühmten Odilienberg durch malerische Dörfer, abgelegene Pfade und weite Täler in die Stille der klösterlichen und einfachen Unterkünfte. Im Wechsel von schweigendem Unterwegs-Sein, monastischen Impulsen, Gebet und Austausch gehen wir unseren eigenen Spuren und Sehnsüchten nach.“

Höhepunkt der Wanderung ist die Teilnahme an der Jubiläumsfeier in der historischen Kleinstadt Barr, zu der Schwestern aus Wien, Neustift und Bellemagny mit dem Bus anreisen. Dabei wird am Faller-Haus eine Gedenktafel enthüllt. Hier wurde am 8. Mai 1816 der Gründer der Kongregation, Pfarrer Alois Faller, geboren, hier verbrachte er seine Jugendjahre. Seine Eltern hatten hier eine große Gerberei. Im gut 100 Kilometer entfernten Bellemagny legte er 35-jährig das Fundament für die Gründung der Kongregation der Schwestern der Ewigen Anbetung. Die ersten drei Kandidatinnen traten am 19. März 1851 ein – der Anfang für die jetzige Kongregation, die derzeit mit einer Postulantin und einer Novizin 116 Schwestern und rund 250 Angestellte zählt. Heute gibt es zwei Häuser in Frankreich, zwei in Österreich und zwei in Bayern. Generalpriorin für die Kongregation ist Sr. Helene Binder (Kloster Neustift).

Zum ersten Mal wird es heuer möglich sein, das alte elsässische Faller-Haus auch innen zu besichtigen, denn Sr. Edith Kußmann hat bei ihren Vorbereitungen für das Jubiläumsprogramm auch Kontakt zu der Mitbesitzerin dieses Hauses, Mirjam Vitry, geknüpft. Ein Höhepunkt des Festprogrammes am 8. Mai wird sicherlich der feierliche Gottesdienst in Deutsch und Französisch sein.
Einzelheiten zur Wanderung verrät Sr. Edith Kußmann OSB: „Mit dem Wallfahrtsort Reinacker betreten wir die erste Klosterpforte und pilgern entlang des Weges zu den historischen Dörfern und Klöstern Westhoffen, Bischenberg, Mont Saint-Odile, Andlau und Chatenois. Allein der Odilienberg ist beeindruckend: „Von der weltbekannten Wallfahrtsstätte der heiligen Odilia, dessen Klosteranlage einen burgähnlichen Charakter hat, hat man auch eine gigantische Aussicht ins Rheintal“, so Sr. Edith voller Vorfreude.

Der Tag beginnt und endet mit einer Gebetseinheit und wird von benediktinischen Impulsen unterbrochen. Das Motto lautet: „Gott im Unterwegs-Sein begegnen“. Dazu gehören Schweige- und Gesprächszeiten, Anbetung, Eucharistiefeier, bewegte Sehnsucht „auf Gott hin“. Die tägliche Strecke sei steigend von 9 bis 20 Kilometer auf sechs Tagesetappen verteilt, so Sr. Edith, ein Idealgewicht von 7 Kilogramm für den Rucksack empfehlenswert. Entscheidend sei auch die Fähigkeit, still werden zu können, betont Sr. Edith, Referentin für Kurse mit Schwerpunkt auf der benediktinischen Spiritualität und Geistliche Begleitung: „Gerade im Gehen kann man sein Leben nochmal neu betrachten. Es ist unglaublich, was sich da alles auftut. Gott schenkt Lösungen, die vor allem aus der Stille und dem gemeinsamen Gebet kommen!“

Für Rückfragen und Anmeldung zu den Wander-Exerzitien im Mai steht Sr. Edith Kußmann OSB vom Kloster St. Scholastika in Neustift zur Verfügung

Bitte beachten Sie, dass wir nicht immer genügend Plätze für unsere Veranstaltungen anbieten können. Aus diesem Grund handelt es sich hier um eine unverbindliche Anmeldung Ihrerseits. Die konkrete Anmeldung zur Veranstaltung wird erst durch die Bestätigung des Kloster gültig. Vielen herzlichen Dank!

 

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Sr. Edith Kußmann OSB (Mitte) vom Kloster Neustift in ihrem Element: Dieses Foto zeigt die Ordensfrau bei Wander-Exerzitien im Elsass auf dem Weg zum bekannten Odilienberg (im Hintergrund). Dorthin führen auch die Exerzitien im Mai. Neben Sr. Edith steht Mirjam Vitry, Mitbesitzerin des Faller-Hauses, wo Alois Faller, der Ordensgründer der Benediktinerinnen der Anbetung, vor 200 Jahren geboren wurde. Foto: privat

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Herzlich willkommen!

Nutzten Sie die Gelegenheit sich im Kloster der Benediktinerinnen in Neustift über das Leben und Wirken der Schwestern zu informieren. Wir laden Sie ein, aus Anlass des 200. Geburtstages unseres Gründers,mit uns zu beten, zu essen, zu singen und beisammen zu sein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Datum: 23.04.2016

Zeit: 14:00h – 21:00h

Ort: Kloster Neustift; Ortenburg - Tel.: 08542 9600 0    

Ein buntes Programm erwartet sie mit Führungen durch das Kloster und dem Spirituellen Garten und einiges mehr,…                                                                                                                  

14:00 Uhr Klosterführungen, Powerpoint

17:15 Uhr Vesper mit dem Konvent, kleiner Abendimbiss

19:30 Uhr gestaltete Anbetungsstunde mit Lobpreis und Stille                                                                                                                              

Jeder ist frei zu Kommen und zu Gehen, wenn er mag.

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Herzliche Einladung mit uns Benediktinerinnen die  Kar -und Ostertage zu feiern.


Wir laden Suchende und Gläubige ein, den Höhepunkt des Kirchenjahres:


Jesu-Christi Tod und Auferstehung als Herzstück  des christlichen Glaubens mit uns zu feiern, zu beten, sich zu besinnen und den Herrn anzubeten.


Den liturgischen Handlungen wird Altabt Dr. Christian Schütz vorstehen.

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"Einfach leben oder einfach leben", so fragte eine Angestellte kürzlich, was meinen Sie, als Benediktinerinnen damit?

Und Sie hatte genau das Körnchen in der Fastenzeit angesprochen, um was es uns geht. Denn wir leben nicht "einfach so" in den Tag hinein, sondern mit festen
Gebets- Arbeits- Erholungszeiten und das tut gut. Dagegen bemühen wir uns besonders in der Fastenzeit um einen einfacheren Lebensstil, sei es im wahrhaften
Wort, im aufrichtigen Tun oder im konkreten Verzicht.

Fangen wir einfach an,. überdenken wir unsere Gewohnheiten, was ist dran: neue Strukturen, bewusster Verzicht auf Dinge, Erneuerung im hl. Geist.

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Alles hat seine Zeit. „Bist du oberfromm?“ – Nein, ich suche einen „Ort“, wo ich wirklich sein kann. Eine Pilgerin berichtet über ihre Auszeit im Kloster Neustift. Vielleicht schenkt Ihnen dieser Bericht neuen Mut, die Fastenzeit unter dem Aspekt des Aufbruchs zu setzen. Zu einem inneren Weg, zu Gott.


Fangen wir einfach an,… legen wir unsere Rollen ab, lassen wir uns erlösen durch die stillen Momente des Lebens.

 

Auszeit im Kloster – Innehalten auf dem Pilgerweg des Lebens (PDF)

3. Die Fastenzeit 23.02.16

 

„Was machen deine Fastenvorsätze“, fragt die eine Schwester, die andere...

Hören, gut Hinhören ist die neue Kunst unseres schnelllebigen Lebens. Unser Ordensvater, der Hl. Benedikt rät ganz einfach: „Neige das Ohr deines Herzens“. Wir werden staunen, was wir mit Gottes Hilfe alles Gutes hören und unsere Lebensqualität erhöht sich um nu.

Fangen wir einfach an,…hören wir im anderen, was Jesus-Christus uns zu sagen hat. Schenken wir uns ein gutes Wort und wir werden leben, in Fülle.

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... sich in der Ikone der Freundschaft Jesu, erneut von Jesus finden zu lassen. Als Freund kennt und liebt er mich und legt wohlwollend seinen Arm um meine Schulter. So begleitet er mich in meinem Alltag, geht Schritt für Schritt mit mir und sucht mein Herz von neuem zu entbrennen.

Fangen wir einfach an,…denn Jesus-Christus ist der Freund des Lebens.

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Jeder ist eingeladen sich in diesen Wochen der Vorbereitung auf Ostern mit neuem Vertrauen an Gott zu wenden.

Gibt er mir doch die Chance jeden Tag umzukehren. Wie wäre es damit, nicht den Kopf hängen zu lassen; mich erneut aufzumachen um gut über andere zu reden, ihnen aufrichtig zuzuhören, meinem Nächsten die Hand zu reichen, mein Herz und Gebet zu schenken. Mich von Gott berühren zu lassen, der in mir wohnt.

Fangen wir einfach an,…denn Gott ist die Liebe.

„Die Fastenzeit ist eine Einladung, sich auf das Wesentliche zu besinnen.

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Danke an alle Sponsoren, die uns diesen E-Auto-Flitzer ermöglicht haben!

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Landratsamt Passau, Kagerer Erich, Reha Team Mais, Zimmerei Pletz, Niederbayrische Schotterwerke, Wiedemann GmbH, Tempton Personaldienstleistungen, WCL Werbear-tikel und Textilverdelung, Hans Maierhofer Bau und Möbelschreinerei, Dr. med. dent. Eva Maria Sänger, Butzenberger Stahl- und Metallbau, Josef Meier Jägerwirth, Dr. Brigitte Pfeiffer, Dr. med. Christine Baer, Schreinerei Köck und Brummer, Sprödhuber Erwin, Hellers Gastro GmbH, Verkehrsunternehmen Behr GmbH, Auxilium Aktienge-sellschaft, Apotheke am Bahnhof Vilshofen, Bernhard Kral Malerbetrieb GmbH, Fenster Tech Bauelemente GmbH, Schloss Apotheke Ortenburg, Malerbetrieb Rist Vilshofen, Aufzugsdienst Pfefferl GmbH, Fischer Kopiersysteme, Dieter Langmeyer Bäckerei und Cafe, Josef Scheuer Heizung und Sanitär, Kahlert Walter Raumausstattung, Logopädie & Cranio Sacrale Therapie Orthuber Barbara, Elektro Hofer Neustift, Friedrich Müller Land- und Gartentechnik, Sandner Anlagentechnik GmbH Heizung und Sanitär, Stadler Großhandelshaus Textil und Bekleidung, Schneemayer Bau GmbH, Missionsbenedikti-nerabtei Schweiklberg, Schalt und Regeltechnik Kosa, Max Keim Spenglerei Blitz-schutzbau, Schuhhaus Lätz, Polsterei Kastner, Stein Schwerte GmbH, Optik Thierfelder, Gebäudereinigung Paulus Rieger, Zimmerei Josef Fischer GmbH, Regina Schmidtmayer Garham, Zahnarztpraxis Dr. Josef Niederfeilner, Rollandenbau Gimpl GmbH, Spenglerei Friedl GmbH, Betonsägearbeiten und Kernbohrungen Vogl Gerhard, Gemeinschafts-praxis Geyer Franz Ortenburg, Gabriele Fonteyne, Heike Wenzl, Kunstschmieder Arbinger, Pumpentechnik und Elektro Pauli, Christine Miedaner, Schreinerei Innenaus-bau Stadler, Gemeinschaftspraxis Dr. Christoph Baitinger, Möbel Schuster Passau, Kuffner IT Networks, Elektroanlagen Johann Vogl GmbH, Glas Dersch GmbH, Brauerei Hacklberg, Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin Fr. Dr. med. Monika Brandt, Dobler Reisen, Hans Öttl Garten und Pflanzen, Goldschmiede Niederhofer, Schana Bernhard, WLS Bürotechnik GmbH, Estrich Ernst GmbH Ortenburg, Entsorgungsfachbe-trieb Pindel, Berger Bau GmbH, Digitaldruck Brunner, Baumgartner GmbH, Glaskunst-werkstätten Fritz, Schreinerei Josef Greiler - und viele andere Freunde und Bekannte!

2015 12 08

Im kommenden Jahr werden es  200 Jahre, dass der Gründer der Benediktinerinnen geboren wurde.Aus diesem Anlass feierten die Benediktinerinnen am 21.11. -der Sterbetag des Gründers ist am 23.11.-einen feierlichen Eröffnungsgottesdienst. Der Eucharistiefeier stand Altabt Christian Schütz OSB vor und die musikalische Umrahmung wurde schwungvoll von der Lobpreisband "Fresh" unter Leitung von Robert Guder gestaltet.

Ein Jubiläum feiern heißt, sich der erhaltenen Gnaden zu erinnern und dies in Freude und Hoffnung zu bezeugen. Wir möchten diese Freude im kommenden Jahr mit allen teilen, die in Kontakt mit unserer Gemeinschaft stehen oder ihr Leben mit uns auf je verschiedene Art und Weise teilen.


Altabt Christian betonte in seiner Predigt:                                                                                                                       
Von ihrem Stifter haben die Benediktinerinnen der Anbetung das Charisma der Anbetung, der Liebe Christi übernommen, die sich vor allem in der Eucharistie fortwährend an uns verschenkt. Darin ist Gottes Geist als der eigentliche Stifter am Werk. Die Schwestern haben diese Gabe und Aufgabe nicht für sich, sondern für die Kirche und die Welt empfangen. An Orten, wo sie leben und tätig sind, halten sie die ihnen anvertraute Sendung stellvertretend für viele bis heute hoch. Dieses Zeugnis anbetender Liebe ist in einer Zeit, in der Liebe so
missverstanden gelebt und Gottes Bild oft verdunkelt wird aktueller und notwendiger denn je.                                                              
                                                                                 
Die Predigt im Ganzen lesen Sie hier

workandpray

Unter dem Motto "work and pray" gibt Isabela Straßer einige Erlebnisse wieder, die sie zusammen mit anderen Jugendlichen vom 04. bis 06.11.15 bei uns erlebten.

Mit mir lernten sieben Ministrantinnen aus unterschiedlichen Pfarreien in vier Tagen unter dem Motto "work and pray", das Leben der Benediktinerinnen der Anbetung im Kloster Neustift kennen. Wir nahmen an den Gottesdiensten und festen Gebetszeiten teil, die am Anfang noch etwas verwirrend für uns waren; doch mit der Zeit spielte sich der Ablauf ein. Wir schnupperten und halfen in verschiedenen Aufgabenbereichen des Klosters, wie: Gartenarbeit, Basteln, Kindergarten und Küche und ministrierten natürlich in der großen Klosterkirche. Auf was wir uns jedoch am meisten freuten war die Fragestunde mit vier Benediktinerinnen und einer Kandidatin. Dabei wurden diese bis ins letzte Detail gelöchert, denn die Fragen gingen uns lebhaften Mädchen erst nach zwei Stunden aus. Von "Darf man sich als Schwester schminken?" bis "Wie kamen sie zu ihrem Schwesternnamen?" war alles mit dabei. Vielen wurde dabei klar, dass ein Leben im Kloster nichts für uns wäre, doch wir bewundern und schätzen die Schwestern für ihre Lebensentscheidung.
So gingen die Tage viel zu schnell rum und mit vielen schönen Erinnerungen an unsere „Klosterzeit“ fuhren wir Ministrantinnen und unsere Begleiterinnen reich beschenkt nach Hause zurück.

(verkürzter Text von der Schülerin Isabela Straßer, RS Neustift bei Ortenburg)

eauto

Die Benediktinerinnen der Anbetung steuern als erstes Kloster deutschlandweit ein Elektroauto mit der Marke Renault.

Dank des Engagements der Firma Riedel & Kaiser und durch viele hochherzige, regionale Sponsoren, war es dann am Freitag, den 30.10.15 soweit: das Auto wurde feierlich der Oberin des Klosters, Priorin Helene Binder und den anwesenden Schwestern übergeben.

In der kleinen Feierstunde betonte die Priorin, dass es im Kloster schon länger Überlegungen gab, auf E-Mobilität umzusteigen. Dank der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus und dem bald darauf folgenden Angebot der Firma Riedel & Kaiser wurde dann die Anschaffung eines E-Autos als Beitrag des Klosters zum Umwelt- und Klimaschutz in die Wege geleitet.

Der engagierte Geschäftsführer Karl-Heinz Kaiser von der Firma Mobil Marketing aus Deggendorf betonte zunächst, dass er gerne nach Neustift zu den Benediktinerinnen gekommen sei, denn es sei immer noch außergewöhnlich, dass in ein Fahrzeug, das zu einhundert Prozent elektrisch betrieben werde, investiert werde. Kaiser weiter zu dieser Anschaffung: „Sie zeigen damit der Bevölkerung, dass die Elektro-Mobilität möglich ist und setzen hier ein Beispiel, ein Zeichen“, betonte Kaiser, ehe er dann feierlich die Fahrzeugschlüssel an Priorin Sr. Helene Binder überreichte. Weiter freute er sich über die gute Zusammenarbeit mit Sr. Gabriele Kren, die den geschäftlichen Teil der Werbefinanzierung mit abgewickelt hatte. Er wünschte den Fahrerinnen allzeit eine gute, unfallfreie und erholsame Fahrt.

Ebenfalls trug das Landratsamt Passau als Geburtshelfer zu dieser E-Auto-Entscheidung wesentlich bei. Dessen Klimaschutzbeauftragter, Hr. Peter Ranzinger gratulierte den Benediktinerinnen zu diesem Schritt mit den Worten: „Sie haben ein tolles Zeichen gesetzt, das in unserer Gegend Beispiel macht“ und er spendierte spontan eine „Wall-Box“ für die perfekte Aufladung.

Schmunzelnd erklärten die Herren den Klosterschwestern dann anschließend: „Fahren sie aber nicht zu schnell, denn das Auto ist zwar steuerfrei, jedoch nicht frei von Strafzetteln“.

Ein weiterer Höhepunkt war dann die Fahrzeugsegnung durch Abt Christian Schütz. Zum einen hob er aus der Regel des hl. Benedikt die Bedeutung der Kostbarkeit und des sorgenden Umganges mit den uns anvertrauten Geräten und Gütern hervor und zum anderen, dass wir daran glauben dürfen, dass Gott uns beschütze und begleite auf all unseren Fahrten. Schließlich seien wir zudem Fahrer- und Fahrerinnen eines E-Autos mit dem Friedenskennzeichen PA IX 321E.

Doch letztlich ist in Gottes Segen alles gelegen.

Na dann, gute Fahrt!

jubilaumvisual

Die Benediktinerinnen der Anbetung feiern aus Anlass des Geburtstages ihres Gründers Abbé Alois Faller, ihr 200jähriges Jubiläumsjahr.

Zum Eröffnungsgottesdienst

am Samstag 21. November 2015
laden sie herzlich ein


19:00 Uhr in der Klosterkirche


mit der Lobpreisband „FRESH“
anschl. Anbetung bis 22:00 Uhr

 

Flyer 1 Jubi pdf

Fr. Marianne Bledl 2. Vorsitzende

Ordentliche Vereinsversammlung am 26.09.2015 - der Benediktusverein des Klosters Neustift wählt mit Fr. Marianne Bledl ein neues Gremium.


In froher Stimmung dankte die Vorsitzende des Benediktusvereins e.V., Priorin Sr. Helene Binder den Teilnehmern der diesjährigen Vereinsversammlung für ihr Kommen. Auf dem Programm stand im Anschluss an den Rechenschaftsbericht, der von Sr. Rita Düchting, Leiterin des Vereins, verlesen wurde, die alle 6 Jahre wiederkehrende Wahl an. Die 1. Vorsitzende ist obligatorisch Sr. Helene Binder, als Priorin des Klosters Neustift. Als 2. Vorsitzende wurde, nachdem sich die ausscheidende Frau Englmüller nicht mehr zur Verfügung stellte, einstimmig Frau Marianne Bledl gewählt. Zur Schriftführerin wurde ebenfalls einstimmig die bisherige engagierte, Sr. Rita Düchting wieder gewählt. Priorin Helene informierte anschließend die Vereinsmitglieder über Aktivitäten und Ereignisse der vergangenen Monate im Konvent, wie die Renovierung der Schwesternzimmer, die Dachsanierung und die personelle Entwicklung, um nur einiges zu nennen. Und im Blick auf das neue Vereinsjahr rückte sie das bevorstehende 200jährige Jubiläumsjahr - der Gründer der Benediktinerinnen der Anbetung, Alois Faller, wurde vor 200 Jahren geboren - in den Fokus. Für das Jahr 2016 steht eine Info- und Bildungsfahrt für Schwestern und eine für Mitarbeiter ins Elsass an, ebenso verschiedenste Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Klosters. In diesem Kontext informierte Sr. Edith Kußmann über die geistliche Bildungsarbeit im Kloster Neustift. Angebote, die die Menschen anziehen sind: Einkehrtage, eine Reihe benediktinischer Nachmittage, die Pfingstwallfahrt, Abendreihen durch die Fastenzeit und besonders die beliebten Wanderexerzitien im Elsass auf dem Jakobusweg und heuer auch in Dijon. Ebenso prägten die monatlichen Anbetungs- oder Lobpreisabende das Jahr 2015.


All diese Erfahrungen ermutigen uns Schwestern, bei unserer Arbeit, sei es die Anliegen der Menschen durch unsere Gebete zu begleiten oder Ihnen Mut und Trost zuzusprechen oder für sie Angebote bereitzustellen, weiterzumachen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Mitgliedern des Benediktusvereins und Freunden, die 2015 uns durch Ihre Mithilfe im Verein oder durch Spenden unterstützt haben oder unserer Einladung nach Neustift gefolgt sind.

 

7 Sr. Lidwina mit ehem. und jetzigen Bgm. Halser u. Lang

Schade, dass sie geht, mehr als schade,Kinder, Kolleginnen und halb Neustift verabschiedeten sich von der scheidenden Kindergartenleiterin, Sr. M. Lidwina Spichtinger. Dazu kamen in einem feierlichen Dankgottesdienst, der von Pater Benedikt Schneider zelebriert und musikalisch von Martin Göth zusammen mit dem Personal und den Kindergartenkindern gestaltet wurde, Jung und Alt zusammen.
Sr. Lidwina hat 23 Jahre mit frohem Einsatz in unserem Kindergarten St. Martin gewirkt. Für ihren unermüdlichen, liebevollen Dienst bedankten sich unter anderem die Priorin des Kloster Neustifts Schwester M. Helene Binder, Caritasvertreterin Claudia Pagler, Bürgermeister Stefan Lang, Elternbeiratsvorsitzende Doris Bauer und die neue Leiterin des Kindergartens Martina Göth. Anschließend fand bei schönem Wetter ein gemütliches Beisammensein mit Sektempfang im Klostergarten statt.

In jedem Ende liegt ein Neubeginn – wir wünschen Sr. Lidwina viel Freude bei Ihren neuen Aufgaben im Kloster Neustift.

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Freudige Stimmen durchdrangen unsere Klosterkirche, als am 27. September der Erntedank-Gottesdienst gemeinsam mit der Pfarrei Neustift und dem Konvent der Benediktinerinnen der Anbetung gefeiert wurde. Ein bunt gemischtes Bild bot sich, als jung und alt, Schwestern und Pfarrei zusammen Gott lobten und dankten. Die musikalisch, motivierten Sänger, gebildet aus allen Chören des Gesangsvereins Neustift, steckten mit ihrem frohen Klang der „Ettaler Liebfrauenmesse“, unsere Herzen mit echter Dankbarkeit an.

Ebenso war die kunstvoll aufgeschichtete Erntedank-Dekoration am Altar ein farbenfroher Blickfang, der zur Dankbarkeit einlud.

Ein herzliches "Dankeschön" an alle Beteiligten, besonders auch Pfarrer Pater Benedikt, der dem festlichen Gottesdienst vorstand.

 

 

Lobpreisabend Sep 15 Spieler

Alles konnten die Beter des Lobpreisabends in Form von Fürbitten, Liedern, in stillen Minuten und einfach durch seine Gegenwart, die allein schon für sich spricht, vorbringen. Beim Herrn auftanken, eine Gemeinschaft finden, die sich in unserem christlichen Glauben trifft, das war der Reichtum dieses Abends. Durch den Tiefgang von Lobpreisliedern nahmen wir so manche Melodie mit nach Hause, in unseren Alltag. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal am 4. Dezember und laden Sie dazu recht herzlich ein.

 

Vom 15. – 22.08.2015 unter dem Motto „frage nicht weiter,… geh“ - von Dagmar Schönhuber.

Bei herrlichem Sonnenschein, die Füße gewappnet mit guten Wanderschuhen, erlebten wir neben einer weiten Landschaft im Burgund, der selbstverständlichen Gastfreundschaft in den berühmten Klöstern: La Pierre-qui-Vire und bei den Mönchen in Cîteaux, besonders den Reichtum der Stille und Einkehr,… lesen Sie, wie eine Pilgerin berichtet:



Bei spirituellen Wanderexerzitien unter einfühlsamer Anleitung und Begleitung durch Sr. Edith Kußmann suchten und fanden wir den Weg in die Stille. Das war nicht einfach, doch Sr. Edith lieferte uns durch Impulse, wie zum Beispiel „Freiheit durch Glauben“ oder durch „Einblicke in das Leben, Wirken und die Spiritualität des heiligen Bernhard de Clairvaux“ immer wieder Gedankenanstöße, die uns halfen, zu uns zu kommen.
 
Unseren „Stützpunkt“ hatten wir in einem Schlösschen in Préville vor den Toren Dijons. Dieses Schlösschen ist eine Filiale des Klosters der Benediktinerinnen der Anbetung in Dijon. Die dortige Oberin Sr. Marie-Claire versorgte uns bestens. Ihre Herzlichkeit und Fröhlichkeit war Balsam für uns.
Natürlich bereicherten auch charmante, hilfsbereite Franzosen unsere Wanderexerzitien. …, hatte doch jeder Tag einen Höhepunkt.
 
Bei der Abbaye de la Pierre-qui-vire, die auf einem Berg erbaut ist, erlebten wir einen besonderen Wüstentag. Mit einer Wanderkarte ausgestattet, suchten wir uns den Weg durch Wald,- Heidekraut,- und Talgebiete selbst und erprobten dabei das eigene Vertrauen. Es war eine Übung, was die innere Einkehr in Einsamkeit mit uns macht, wie es mir ergeht, wenn ich Fremdland betrete und zugleich neben der wunderbaren Natur meine Eigenkräfte entdecke.
 
In der Abbaye Notre-Dame de Citeaux, die in einem Tal gelegen ist, konnten wir den monastischen Gesängen der Mönche bei den Stundengebeten und der feierlichen Messe lauschen. Dazu kam eine wundersame Stimmung, verursacht durch den Einfall der Sonnenstrahlen, vermischt mit Weihrauch… das war Mystik pur.

Dann gab es noch etwas Besonderes. In den Abteien nahmen wir, wie alle anderen Beter und Gäste auch, die Mahlzeiten in einem großen Speisesaal, in Schweigen ein. Sogar beim gemeinsamen Abspülen mit über 40 Leuten und wie mir bald merkten, in der gesamten Klosteranlage, wurde geschwiegen. Dadurch erlebten wir eine ungewohnte,  jedoch durchaus wundervolle, beruhigende Atmosphäre.
 
Bei unserer kleinen, harmonischen Gruppe von 7 Exerzitienteilnehmerinnen war selbst die älteste mit Sr. Irmtraud vom Kloster Neustift, mit erstaunlicher, innerer und äußerer  Ausdauer und Vitalität dabei.
 
Für uns war es eine innige Woche mit Schweigen, Beten und viel Zeit für sich selbst haben,  vielleicht auch, um Meilensteine für den eigenen, weiteren Lebensweg zu setzen…,
 

  • Zeit, Kraft zu schöpfen…,
  • Zeit, über das Leben des hl. Bernhard  von Clairvaux und über das eigene nachzudenken
  • Zeit, um neues Gedankengut in unser Herz und in unsere Gebete fließen zu lassen
  • Zeit, um zu lachen, Gemeinschaft zu erfahren  und neue Menschen kennen zu lernen…, …,

 

frage nicht weiter…,geh!
Eine Erfahrung, die sich allemal - nicht nur in Glaubensschritten -  lohnt.
 

Nach der Wahl zur Generalpriorin wird Sr. Helene Binder vom Wahlvorsitzenden Père Marc Helfer gefragt, ob sie die Wahl annimmt

Vom 31. August bis zum 5. September tagte im Mutterhaus der Kongregation, in Bellemagny im Elsass (Frankreich) das alle drei Jahre stattfindende Generalkapitel unserer Kongregation. 
Nach unseren Konstitutionen hat das Generalkapitel die Aufgabe „, das Erbgut des Institutes zu schützen und eine diesem entsprechende Erneuerung zu fördern, die Generaloberin zu wählen, bedeutende Angelegenheiten zu behandeln und Vorschriften zu erlassen, die für die ganze Kongregation verbindlich sind“.

Fünf Schwestern aus der Französischen Provinz,  fünf aus Österreichischen Provinz und acht aus der Bayerischen Provinz (insgesamt 18 Delegierte und Abt Prof. Dr. Christian Schütz) trafen sich in Bellemagny, an dem Ort, an dem unser Stifter Père Aloyse Faller 1851 unsere Kongregation gegründet hat, zu Beratungen.

Am 2. September wurde unter dem Vorsitz des Ordensreferenten der Diözese Strasbourg, Père Marc Helfer, die Priorin der Bayerischen Provinz, Sr. M. Helene Binder (53), vom Kapitel für weitere sechs Jahre zur Generalpriorin der Kongregation wiedergewählt.

Einen Tag nahmen sich die Kapitularinnen Zeit, unser Kloster in Dijon und in Preville zu besuchen. Nach einem echt französischen Mittagessen in Dijon besichtigte man Preville, ein Chateau in der Nähe von Dijon, das im letzten Jahr renoviert und für die Aufnahme von Gästen und für Veranstaltungen von bis zu 300 Personen umgebaut wurde.


Die Wiedergewählte spricht das Glaubensbekenntnis


Wer mag sich hier einlassen! Wir pilgern auf den alten Routen der Mönche mit Impulsen aus monastischen Lebensweisen, übernachten u.a. in unserem Landhaus und beten mit den Mönchen der Abteien La Pierre-qui-Vire  und der berühmten in Cîteaux und pilgern zum Schluss, zum Geburtsort des Hl. Bernhard in Dijon. Diese Einblicke ins klösterliche Leben laden zum Verweilen, Schweigen, Hören ein,... für Menschen, die Gott suchen.



ZUR ANMELDUNG & INFORMATION


Unter dem Thema „Berufung – Aus Jesu Liebe leben“ trafen sich ca. 130 Ordensleute aus dem Bistum mit Bischof Stefan Oster zum Ordenstag im Provinzhaus der Schwestern vom Hl. Kreuz in Altötting. Auch zwölf Schwestern aus unserer Gemeinschaft waren dabei und erlebten einen beeindruckenden Tag mit vielen schönen Begegnungen.

Altötting platzte buchstäblich aus allen Nähten. Ordensreferent Domkapitular Josef Fischer, Schwester Helene Wecker und P. Alois Greller, die beiden Vorsitzenden der A.GOP Pass au (Arbeitsgemeinschaft der Orden im Bistum Passau) freuten sich riesig über die große Resonanz zum Ordenstag der Diözese Passau und sahen in diesem "Jahr der Orden" die Chance, dass die Orden von außen, wie auch die Aufgaben der Ordensleute in Kirche und Gesellschaft mehr wahrgenommen werden. Gleichzeitig sei es für die Ordensfrauen und -männer Notwendigkeit und Chance zu persönlicher Einkehr, ihre Liebe zu Jesus Christus und die Treue zu ihrer Berufung zu vertiefen.

Den "geistlichen Impuls zum Jahr der Orden" referierte Diözesanbischof Dr. Stefan Oster (als Salesianer Don Boscos mit dem Ordensleben bestens vertraut) zum Thema "Maria und das geweihte Leben - Impulse aus dem Johannes-Evangelium" und definierte das Ordensleben als Leben aus der neuen Identität, mit neuen Schwestern und Brüdern, aus Gott geboren (dies sei anders als "biologisehe Geburt") - aus der Eucharistie geboren, vom Kreuz her neu geboren. Nach dem Mittagessen bestand die Möglichkeit zur Teilnahme an Kirchenführungen in St. Konrad und in der St. Anna-Basilika.


Die diesjährige Tagung der Arbeitsgemeinschaft
der Benediktineroblaten vom 25.- 29.05.2015  in
St. Ottilien stand unter dem großen  Thema:
 
„Gemeinsame Verantwortung“
- Brüder und Schwestern im Kloster und in der Welt.      
 
Rund  60 Oblaten/-innen und Schwestern und Brüder der jeweiligen Abteien und Klöster hörten dem spannenden Impulsvortrag von       P. Oliver Kaftan/Kornelimünster zu. Darin betonte er sowohl unseren Zeugnischarakter, als auch die Herzensweite und Beständigkeit, die uns verbindet.  Denn, ob hinter Mauern oder vor den Mauen, wir alle können uns durch unsere Lebenserfahrungen in ganz unterschied-
lichen Lebensformen gegenseitig bereichern und zu einer weiteren Sicht auf die Welt über das Kloster hinaus beitragen.
 
In den anschließenden Gruppenarbeiten ergaben die eigenen Erfahrungen und Verortungen ein buntes Bild von benediktinischer Vielfalt wieder. Denn, wenn ich auf mein Leben, als Oblate/Oblatin oder Rektor/-in schaue, ist mir persönlich:
das  Leuchtendste - das Schwierigste - das Wichtigste ,was?
Hand auf Herz, wohin laufe denn ich!
 
Nehmen wir mit, woran wir wachsen können am gemeinsamen Ziel,
Christus entgegen.
 
Danke für die schönen Tage.
 
Sr. Edith Kußmann; OSB Oblatenrektorin


Am Pfingstsamstag, den 23. Mai findet die traditionelle Wallfahrt nach Sammarei statt. Zusammen mit unseren Angestellten und Freunden pilgern wir um 5:00 Uhr morgens vom Neustifter Friedhof weg.  Um 7:00 Uhr feiern wir zusammen mit den Mönchen von Schweiklberg (die um einiges früher in Schweiklberg losmarschiert sind) die Hl. Messe in der Wallfahrtskirche Sammarei. Anschließend gibt es ein gemütliches gemeinsames Frühstück im Wallfahrts-Saal von Sammarei. Die Wegstrecke von Neustift aus ist ca. 6 km - Rückfahrt mit PKW´s.Alle interessierten und „Erst-Mitgeher“ sind herzlich willkommen!


Am 14.Mai, dem Fest Christi Himmelfahrt, feierten sieben unserer Mitschwestern das Jubiläum ihrer Erstprofess.
 
  Sr. M. Stephana Schrattenberger, 65 Jahre
Sr. M. Elvira Margraf, 65 Jahre
Sr. M. Aurelia Starnecker, 65 Jahre
Sr. M. Lydia Rachl, 65 Jahre
Sr. M. Seraphine Bauhuber, 60 Jahre
Sr. M. Hildegund Maier, 60 Jahre
Sr. M. Adelina Hafner, 60 Jahre (im Seniorenheim St. Benedikt)

Den Gottesdienst in der Klosterkirche feierten mit Abt em. Dr. Christian Schütz OSB in  Konzelebration BGR Josef Starnecker  und BGR Pfr.i.R. Alois Graf. Der Männerchor von Unteriglbach, unter der Leitung von H. Diewald, machte mit der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes den Schwestern und den mitfeiern-
den Angehörigen der Jubilarinnen eine besondere Freude. In seiner Predigt fragte Altabt Schütz, worin sich Jubiläen von Ordenschristen von sonst üblichen Jubiläumsfeiern unterscheiden. Die heutigen Jubilarinnen haben 65 und 60 Jahre ihres Lebens bewusst und ehrlich aus dem Glauben gelebt. Dieses Zeugnis der Treue im Gebet und im selbstlosen Dienst für die Mitmenschen erwartet Jesus von seinen Jüngern  auch heute. Vor seinem Heimgang zum Vater hat Jesus die 11 Jünger ausgesandt, dass sie mit Eifer und Liebe und ohne Furcht vor Hindernissen, den wahren Glauben  der ganzen Welt verkünden sollen. Das Zeugnis unserer Jubilarinnen brauche die Kirche und die Welt auch heute.
Anschließend waren alle Gäste zum Festmahl im Speisesaal der Schule eingeladen. Die feierliche Vesper zum Fest Christi Himmelfahrt beendete den Tag.


Vom Freitag, 01.05. bis Sonntag, 03.05.2015 verbrachte die Schola Gregoriana Germareskauuensis aus der Pfarrei St. Martin in Garmisch-Partenkirchen unter der Leitung von Josef Schwarzenböck ein Scholawochenende bei uns.
Höhepunkte dieser Tage waren das Konzert mit dem Titel „Maria, Patrona Bavariae“  am Samstag um 20:00 Uhr und der mit den Schwestern gemeinsam gestaltete Gottesdienst am Sonntag um 8:00 Uhr.

An den intensiven Proben, sowie an den Aufführungen nahmen auch Sr. Rita Düchting und Sr. Cäcilia Keim mit großer Freude und Begeisterung teil. Für die beiden Schwestern sind die Mitglieder der Garmischer Schola zum größten Teil „alte“ Bekannte durch die gemeinsame Teilnahme am „Intensivkurs Gregorianik“ in St. Ottilien viele Jahre hindurch. So war die Wiedersehensfreude besonders groß.
Das Konzertprogramm am Samstag bestand aus marianischen Messgesängen aus dem Repertoire des gregorianischen Chorals und aus der Lauretanischen Litanei, welche das Herzstück des Konzerts darstellte. Unsere Kirche war sehr gut besetzt und die Schola, sowie die Schwestern freuten sich sehr über das große Interesse der Bevölkerung.

Unsere Gäste gestalteten gemeinsam mit uns Schwestern den Sonntagsgottesdienst und verliehen diesem mit ihren schönen und kräftigen Stimmen und ihrem Gesang auf höchstem Niveau besonderen Glanz und große Feierlichkeit.


Am 11. April machten sich 28 Schwestern aus Neustift auf den Weg zu den Mitbrüdern nach Schweiklberg. Im Jahr der Orden wollten sie ein Zeichen der Verbundenheit setzen, gleichzeitig auch Abschied nehmen. Denn mit der Schließung des St. Beda-Hauses ging im April 2015 auch der Dienst der Benediktinerinnen der Anbetung für die Benediktinerabtei Schweiklberg zu Ende. Seit 95 Jahren sind die schwestern in der wirtschaftsführung des Exerzitienhauses beschäftigt. Mit Schwester Hildegund Meier, die seit 38 Jahren viele Dienste im Exerzitienhaus und im Kloster besorgte und Schwester Michaela Brummer, die seit 2003 mitarbeitete, verließen die letzten beiden Schwestern Schweiklberg. Zum Abschied feierten wir ein gemeinsames OSB-Fest. Wir begegneten uns in sehr geschwisterlicher Atmosphäre und der rege Austausch bei Kaffee und Kuchen tat allen gut.

Abt Rhabanus nutzte die Gelegenheit, im Namen aller Mönche den Neustifter Schwestern für ihren Einsatz auf dem Schweiklberg zu danken. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken wurden wir durch die neuen Räumlichkeiten des Gästehauses St. Benedikt geführt, durch die Geistbrennerei und Teile der Klausur. Die Begegnung endete mit der gemeinsamen Vesper und mit einem Gruppenfoto. Miteinander durften wir erfüllte Stunden erleben, für die wir dankbar sind.
Impressionen zu den Benediktinischen Wanderexerzitien im Elsass vom 07.- 13. September 2014



 

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